Der FC Sevilla hat das Europa League-Finale gegen den FC Liverpool gewonnen. Vor dem Spiel sorgten Anhänger beider Teams für tumultartige Szenen auf der Tribüne. Auch die Polizei musste einschreiten.

Basel - Schon vor dem Anpfiff der Partie zwischen dem FC Liverpool und FC Sevilla kam es im Sankt-Jakob-Park, dem Austragungsort des diesjährigen Europa League-Finales, zu unschönen Szenen auf den Zuschauerrängen. Rund eine halbe Stunde vor Spielbeginn waren dicht nebeneinander platzierte Fans aus Liverpool und Sevilla aneinandergeraten und versuchten den sportlichen Wettkampf auf die Tribüne zu verlagern. Da auch die Stadionordner nicht Herr der Lage wurden, schaffte es erst die eingreifende Polizei, die Lage unter Kontrolle zu bringen und die Konfliktparteien zu trennen.

Den gesamten Tag über bestimmte die Finalbegegnung, die das Team aus Sevilla für sich entscheiden konnte, das Leben in Basel. Laut singende Anhänger beider Klubs, Rauchschwaden und jede Menge Vorfreude auf das Abendspiel prägten das Stadtbild. Insgesamt rund 20.000 Fans des FC Liverpool und 7000 des FC Sevilla hatten vor der Partie in der Stadt gefeiert.

Ansonsten hatte die Schweizer Polizei mit dem exzessiven Alkoholkonsum besonders englischer Fans und dem Schwarzhandel mit Eintrittskarten zu kämpfen. Insgesamt 17 Personen „hatten kräftig über den Durst getrunken oder sich bei Stürzen verletzt“, teilte die Kantonspolizei am Donnerstagmorgen mit. Vor dem Stadion kam es zu Festnahmen von 30 Personen, die wegen Ticket- und Warenfälschungen oder Diebstahls die Ordnungshüter beschäftigten.

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