Simon Terodde feiert seine drei Tore gegen Erzgebirge Aue. Foto: dpa

Was für eine Woche für Simon Terodde: Nach dem der ehemalige Spieler des VfB im Pokal vier Mal traf, legte er am Samstag nach und erzielte gegen Aue einen Dreierpack. Der FC Köln grüßt nun von der Spitze.

Köln - Erstliga-Absteiger 1. FC Köln tut sich in den Heimspielen der 2. Fußball-Bundesliga weiterhin schwer. Knapp zwei Wochen nach dem 1:1 gegen Union Berlin mühten sich die Rheinländer gegen Erzgebirge Aue zu einem 3:1 (1:1) und übernahmen die Tabellenführung. Es war der zweite Saisonsieg des FC nach dem 2:0 zum Auftakt beim VfL Bochum.

Zuletzt vier Tore im Pokal

Torjäger Simon Terodde (26./69./89.), der den Vorzug vor dem Kolumbianer Jhon Cordoba erhielt, war dreimal für die Kölner erfolgreich. Clemens Fandrich (29.) war mit einem 25-m-Fernschuss zum zwischenzeitlichen 1:1 erfolgreich und überraschte FC-Keeper Timo Horn. „Heute bin ich mit den drei Toren zufrieden“, sagte der ehemalige Spieler des VfB Stuttgart, der im Pokal zuletzt sogar viermal erfolgreich war, bei Sky. Der dreimalige deutsche Meister diktierte zwar das Geschehen, konnte jedoch aus seiner Überlegenheit lange Zeit kein Kapital schlagen. Die Sachsen verteidigten geschickt, machten die Räume eng und ließen die Gastgeber vor 50.000 Zuschauern nicht wie von den Fans erhofft zur Entfaltung kommen.

Wenige Überraschungsmomente

Die Kölner überbrückten das Mittelfeld zu zögerlich, konnten kaum für Überraschungsmomente sorgen. Das Angriffsspiel war lange Zeit viel zu einfallslos, Terodde wurde immer wieder gesucht, wurde aber im weiteren Spielverlauf immer besser bewacht. So blieben klaren Chancen Mangelware. Immerhin war diesmal wie schon im DFB-Pokal beim BFC Dynamo in Berlin (9:1) vor Wochenfrist wieder auf Terodde Verlass.

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