Ein jugendlicher Narr schwingt am Dreikönigstag in der Innenstadt von Überlingen seine Karbatsche. Foto: dpa

Am Dreikönigstag hat im Land die schwäbisch-alemannische Fastnacht begonnen. Die Narren müssen sich allerdings auf eine besonders kurze Fastnacht einstellen.

Stuttgart - In Baden-Württemberg sind wieder die Narren los: Am Dreikönigstag hat im ganzen Land die schwäbisch-alemannische Fastnacht begonnen. Da der Aschermittwoch in diesem Jahr bereits auf den 10. Februar fällt, müssen sich die Narren allerdings auf eine besonders kurze Fastnacht einstellen: „Das wird kurz, zackig und hoffentlich gut“, sagte der Präsident der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte, Roland Wehrle, unlängst der dpa.

Zahlreiche Zünfte machten sich am Mittwoch auf den Weg von Haus zu Haus und befreiten die hölzernen Narren-Masken symbolisch vom Staub des Vorjahres. Vielerorts beginnt die närrische Zeit auch mit dem „Einschnellen“ - also dem Knallen von Peitschen wie in Überlingen im Bodenseekreis. „Punkt 12.00 Uhr wurden die Karbatschen geschnellt! Da geht einem das Herz auf“, sagte Thomas Pross, Narrenvater in Überlingen. „Alle haben ein Schmunzeln auf den Backen!“ Mehrere hundert Menschen hätten das Spektakel verfolgt.

In Stockach (Kreis Konstanz) wollte das Narrengericht am Mittwochabend bekanntgeben, welchem Prominenten am „Schmotzigen Dunschtig“ der närrische Prozess gemacht wird.

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