Auch 2015 brauchten die Hästräger beim Rottweiler Narrensprung ihre Regenschirme. Foto: dpa

Rottweil hatte schon besseres Wetter für seinen traditionellen Narrensprung. Ein Sturmtief wird heftige Böen und Regen bringen. Und auch der Faschingsdienstag sieht mau aus.

Stuttgart/Rottweil - Es sind zwei traditionsreiche Höhepunkte der schwäbisch-alemannischen Fastnacht: Der Rottweiler Narrensprung und die „Da-Bach-na-Fahrt“ in Schramberg am Rosenmontag. Tausende Besucher werden erwartet – auch wenn das Wetter eher ungemütlich wird. Sturmtief „Bennet“ bringt heftige Böen und Regen.

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Tausende Narren werden am Montag um 8 Uhr in Rottweil zum Narrensprung erwartet. Etwa 4000 Hästräger hüpfen und tanzen durch die älteste Stadt Baden-Württembergs und vollführen mit Stangen wilde Sprünge. Regelmäßig verfolgen etwa 20.000 Zuschauer nach Angaben der Stadt das Treiben - selbst bei Regen. Narren, die es noch nasser mögen, kommen am Mittag um 13 Uhr in Schramberg (Kreis Rottweil) zusammen: Bei der „Da-Bach-na-Fahrt“ fahren die Narren mit bunt geschmückten Holzzubern die Schiltach hinunter.

Auch am Faschingsdienstag bleibt es grau und kalt

Schauer und Wind erwarten die Narren in Baden-Württemberg auch am Faschingsdienstag. Der starke Wind vom Rosenmontag lasse zwar etwas nach, dafür werde es kälter, sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Montag. Wer den großen Umzug in Stuttgart sehen will, muss sich also warm anziehen. Die Temperaturen liegen bei maximal 11 Grad. In höheren Lagen sei sogar mit Schnee zu rechnen.

Der Start in die Fastenzeit am Mittwoch wird nach Angaben des DWD dagegen sonnig. Auch der Wind lasse nach. Bei dem Sonne-Wolken-Mix könne es Temperaturen bis zu 17 Grad geben. Das freundliche Wetter hält jedoch nicht lange an. Schon am Donnerstag soll erneut eine Kaltfront aufziehen, die im Land für Regen und starke Bewölkung sorgt.

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