Närrische Forderung: der Schurwald-Highway muss her. Foto: Horst Rudel

Die Im-Stau-Steherei in Rechberghausen könnte ein Ende haben. Das Aschermittwochs-Organisationskomitee – kurz Amok – fordert einen Schurwald-Highway und will damit ins Guinness Buch der Rekorde.

Rechberghausen
Wenn vor dem Schloss die Rußhexe steht, wenn die Narren das Rathaus übernommen haben und der Kreisverkehr an der Kulturmühle vom Aschermittwoch-Organisationskomitee – kurz Amok – wieder einmal neu dekoriert worden ist (unser Bild), dann geht die Fasnet in Rechberghausen in die heiße Phase. Für seine Kreiselkunst hat sich Amok heuer eines Gerüchts angenommen, das im Flecken einfach nicht verstummen will. Demnach soll der Ort, wegen vermuteter Erdölvorkommen, nun doch keinen B-297-Tunnel bekommen. Vielmehr soll als Alternative ein „Schurwald-Highway“ projektiert werden. Die Hochstraße würde sich von der Bartenbacher Steige bis zum Birenbacher Schützenhof spannen. Ein Umweltverträglichkeitsgutachten liegt bereits vor. Oberhausen könnte künftig als Anschlussstelle, als Park-&-ride-Platz, als Hochzeits-Kutschenhalt und als Endstation für die Cablecar-Bahn zur Ortsmitte dienen. Ein zusätzliches Highlight wäre eine Fußgänger-Hängebrücke unter der geplanten Trasse. Der 5,9 Kilometer lange Panorama-Walkway würde Rottweil aus dem Guinness-Buch-Rekord-Rennen befördern.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: