Was in Volkmarsen geschah, wird bei der Planung des Polizeieinsatzes rund um den Stuttgarter Faschingsumzug berüchsichtigt. Foto: dpa

Die Polizei ist rund um den Stuttgarter Faschingsumzug am Dienstag im Einsatz, damit dieser sicher abläuft. Bei der Gefährdungsbeurteilung werden auch die Erkenntnisse aus dem Zwischenfall in Volkmarsen einfließen.

Stuttgart - Die Polizei wird am Dienstagvormittag entscheiden, ob nach dem Zwischenfall im hessischen Volkmarsen für den Stuttgarter Faschingsumzug eine erhöhte Sicherheitsstufe gelten muss. Am Montagabend war dazu noch kein Beschluss gefallen, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Stuttgart. Man wolle die Erkenntnisse abwarten, die Nachricht aus Hessen sei noch zu frisch. Ohne die Hintergründe zu kennen, könne man keine Rückschlüsse für die eigene Planung ziehen.

Am Nachmittag war in Volkmarsen in Hessen ein Mann mit einem Mercedes Kombi in den Rosenmontagsumzug gerast. Am frühen Abend hieß es, er habe das vermutlich absichtlich getan. 30 Personen, darunter auch Kinder, wurden verletzt. In Hessen wurden nach dem Zwischenfall alle Faschingsumzüge gestoppt.

Stuttgart hat Poller zum Schutz von Großveranstaltungen installiert

Die Stuttgarter Strecke gilt als gut geschützt. An vielen Punkten sind seit dem vergangenen Sommer versenkbare Poller angebracht, die einen Anschlag mit Fahrzeugen auf Veranstaltungen verhindern sollen. Solche findet man zum Beispiel am Schlossplatz an der Seite zur Bolzstraße. Die Bolzstraße selbst ist mit Baumbeeten so gestaltet, dass ein Rasen dort nicht mehr möglich ist. Der Marktplatz, über den der Zug ebenfalls geht, ist auch mit Pollern abgegrenzt.

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