Die Narren trieben beim Faschingsumzug in Ehningen allerhand Schabernack. Foto: Rebecca Baumann

Mehr als 10.000 Besucher haben sich den Faschingsumzug in Ehningen angeschaut - und den Schabernack der Narren ertragen.

Ehningen - Beim Faschingsumzug steppt in Ehningen immer der Bär - oder besser gesagt: die Hexe. Mehr als 2700 Hästräger trieben dort am Sonntagnachmittag ihr Unwesen und verschleppten junge Mädchen in Schubkarren, zogen ihnen Schuhe aus und malten Zuschauern mit bunter Farbe ins Gesicht.

96 Gruppen aus der ganzen Region waren angereist, darunter beispielsweise die Narrenzunft Sindelfingen, Grün-Weiß Böblingen und die Rohrer Waldhexen. "Allein aus Wernau sind 180 Teilnehmer gekommen", freute sich Joachim "Joe" Bühler, Präsident des 1. Ehninger Karnevalvereins. Er und seine Tochter Tamara übernahmen die Moderation am Rathaus und stellten die einzelnen Gruppen sowie deren Schlachtrufe vor. "Narri, Narro!" schallte es dabei immer wieder lautstark durch Ehningen. Dabei bekam Bühler einiges ab: war sein Gesicht zu Beginn des Umzugs nur leicht mit blauer Farbe bemalt, war seine Haut unter schwarzer und roter Farbe schon bald kaum mehr zu sehen.

Die mehr als 10.000 Zuschauer, die die Route des Umzugs von der Hildrizhauser Straße über die Königstraße bis zur Turn- und Festhalle bei strahlendem Sonnenschein dicht gedrängt säumten, hatten jedenfalls ihre Freude am närrischen Schabernack und jubelten Hexen, Teufeln und Musikern lautstark zu.

Hier entlang: die Böblinger Narren setzen bei ihrem Rosenmontagsumzug auf verstärkte Sicherheitsmaßnahmen.

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