An Kostümen mit Donald-Trump-Optik führt in diesem Fasching kein Weg vorbei. Die Masken sind jedoch schon ausverkauft. Foto: AFP

Jahrelang standen Gruselkostüme hoch im Kurs, doch wer an Fasching 2017 mit dem Trend gehen will, sollte eine ganz andere Richtung einschlagen. Wir haben die angesagtesten Kostüme für diese Faschingssaison zusammengestellt.

Stuttgart - Der Schrecken zu Halloween, als sogenannte Horrorclowns ihr Unwesen trieben, steckt so manchen noch in den Knochen. Das könnte eine Erklärung dafür sein, dass den Faschingsfans die Lust an gruseligen Kostümen vergangen ist. Waren die blutrünstigen Verkleidungen laut des Deutschen Verbands der Spielwarenindustrie (DVSI) in den vergangenen Jahren noch angesagt, geht der Trend jetzt in die entgegengesetzte Richtung.

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Farbenfroh, fantasievoll und freundlich lautet die Devise. Die Jecken tauchen in diesem Jahr am liebsten in eine bunte Regenbogenwelt ab und kostümieren sich dementsprechend mit verrückten Tierkostümen, als fantasievolle Fabelwesen oder Helden aus der Filmwelt.

Der Siegeszug des Einhorns wird zu Fasching fortgesetzt

Das beliebteste Kostüm ist in diesem Jahr laut DVSI das Einhorn. Das Fabelwesen feierte im Netz bereits als Internet-Phänomen mit Schokolade oder Duschgel große Erfolge und setzt seinen Siegeszug nun als Faschingskostüm fort. Doch auch die Klassiker unter den Kostümen wie Indianer-, Cowboy- und Prinzessinnen-Outfits dürfen bei vielen Faschingsfans nicht fehlen. Gern verkleiden sich deutsche Narren auch als Polizist oder Feuerwehrmann.

Die Spielwarenbranche freut sich über die ungebrochene Lust an den tollen Tagen, sind die Verkleidungen doch ein Millionengeschäft. Allein in der Faschingssaison 2015/2016 machten die Hersteller von Kostümen, Hüten, Masken, Schminken oder entsprechenden Accessoires einen Umsatz von 288,9 Millionen Euro, berichtete die Fachgruppe Karneval im DVSI. Das seien 5,6 Prozent mehr als in der Saison davor.

In den Zahlen sei allerdings auch der Umsatz mit Halloween enthalten, betonte DVSI-Sprecher Dieter Tschorn. Für Gruselkostüme und Zubehör hätten die Deutschen 2015 rund 28,9 Millionen Euro ausgegeben. Er gehe davon aus, dass sich der Faschings- und Halloween-Umsatz in der laufenden Saison auf einem ähnlichen Niveau bewegen werde. Aktuelle Zahlen lägen aber noch nicht vor.

Donald-Trump-Kostüme liegen im Trend

Wer übrigens auf ein gruseliges Kostüm nicht verzichten und dennoch im Trend liegen will, kann zu Fasching natürlich als Donald Trump gehen – eine Verkleidung, die allerdings nicht als Freibrief zu unschicklichem Verhalten gegenüber Frauen verstanden werden sollte. Weitere Kostüm-Trends zur Inspiration finden Sie in unserer Bildergalerie.

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