Siegtorschütze Demirovic jubelt mit Angelo Stiller (rechts). Foto: IMAGO/Michael Weber

Der VfB Stuttgart hat das Duell mit dem SC Freiburg knapp mit 1:0 für sich entschieden. Das Siegtor gegen seinen Ex-Club erzielte Ermedin Demirovic, der im Netz dafür gefeiert wurde.

Der VfB Stuttgart hat durch ein spätes Traumtor von Ermedin Demirovic das Baden-Württemberg-Duell gegen den SC Freiburg für sich entschieden. Das Team von Trainer Sebastian Hoeneß dominierte die Partie über weite Strecken, vergab aber einige gute Möglichkeiten. Auch ein nicht gegebener Elfmeter beschäftigte den weiß-roten Anhang. Ein Blick ins Netz:

 

Erstmals in Wallung kamen die VfB-Fans nach rund 20 Minuten. Der Freiburger Verteidiger Max Rosenfelder bekam nach einer Flanke von der rechten Seite den Ball an den Arm – die Pfeife von Schiedsrichter Badstübner blieb aber stumm; auch der VAR schaltete sich nicht ein.

Schon am Samstag hatte es in der Bundesliga einige strittge (Nicht-)Pfiffe gegeben.

Jedes Spiel eine Fehlentscheidung bei Elfmetersituationen. Chapeau DFB #VfBSCF

— SchwäbischeSam ( @schwaebischesam.bsky.social) 1. Februar 2026 um 15:49

Handspiel offenbar optionale Regel. #vfbscf

— Domaniac ( @domaniac.bsky.social) 1. Februar 2026 um 15:49

Dieser X-User erinnerte sich an die Entscheidung gegen den VfB beim vergangenen Auswärtsspiel in Gladbach.

Handball-EM ist ja auch...

Freiburg einfach so im Handball Fieber, dass man schon mal die Regeln durcheinanderbringen kann. Badstübner hat großes Verständnis. #VfBSCF

— Proto ( @proto1893.bsky.social) 1. Februar 2026 um 15:58
Deniz Undav (zweiter von rechts) hatte die Vorlage geliefert, Torhüter Nübel (daneben) spät den Sieg mit einer Parade gesichert. Foto: Volker MuellerPressefoto Baumann

Deniz Undav hatte in der 28. Minute die bis dato beste Chance für die Hausherren. Matthias Ginter kratzte den Ball von der Linie. Kurz darauf kam Undav aus 14 Metern nach einem Katastrophenpass von SC-Keeper Atubolu frei zum Abschluss – und verzog. Und die VfB-Fans so...

Auch sonst ging das Team von Trainer Sebastian Hoeneß einmal mehr ziemlich fahrlässig mit seinen Chancen um.

Effektivität bleibt eine Baustelle #VfBSCF

— Einwurf ( @kart334.bsky.social) 1. Februar 2026 um 16:10

Dieser Fan hätte beinahe recht gehabt. In der 43. Minute traf der Freiburg-Stürmer nur das Außennetz.

So wie das läuft trifft Scherhant in 9 Minuten zur Führung für Freiburg. #VfBSCF

— Golwar ( @golwar.bsky.social) 1. Februar 2026 um 16:05

Stuttgart tat in der ersten Halbzeit aber deutlich mehr für das Spiel, wie auch dieser Fan anmerkte. Torlos ging es in die Pause.

Die erste große Gelegnheit nach dem Seitenwechsel gehörte wieder dem VfB. Bilal El Khannouss wurde von Niko Nartey in Szene gesetzt, scheiterte aber an Atubolu.

Anschließend plätscherte das Spiel vor sich hin. Der VfB hatte viel Ballbesitz, aber auch wenige klare Aktionen zum Tor – bis in der 90. Minute Deniz Undav den eingewechselten Ermedin Demirovic bediente, der traumhaft von außerhalb des Strafraums traf.

Demirovic hat in den vergangenen vier Partien gegen seinen Ex-Club getroffen.

Die Partie war damit aber noch nicht beendet. Alexander Nübel rettete kurz nach der Führung mit einer starken Parade den Sieg.

#VfBSCF Erst Medo dann Nübel bitte Abpfiff

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— Claudi ( @claudi1893.ofc1893.de) 1. Februar 2026 um 17:22

Der VfB sicherte sich im zweiten Spiel in Folge einen späten Dreier.

VfB Spätgart regelt wieder #VfBscf #vfb

— Domaniac ( @domaniac.bsky.social) 1. Februar 2026 um 17:29

Was gibt’s sonst noch zu sagen?

Atubolu bekommt man of the match und wir drei Punkte, alle glücklich. Schönes Derby. #VfBSCF

— Golwar ( @golwar.bsky.social) 1. Februar 2026 um 17:27

Achja. Der VfB hat bereits beträchtlichen Abstand zu den Nicht-Europapokal-Plätzen...

Für den VfB geht es bereits an diesem Mittwoch, 4. Februar, weiter. Im DFB-Pokal geht es bei Holstein Kiel (20.45 Uhr/ZDF) um den Einzug ins Halbfinale.