Der nach der Explosion völlig zerstörte Wohnwagen Foto: SDMG

Es müssen dramatische Szenen gewesen sein, die sich am frühen Mittwochmorgen auf einem Wohnwagen-Abstellplatz in Unterensingen (Kreis Esslingen) abgespielt haben. Ein 58 Jahre alter Mann aus Stuttgart hatte sich dort mit seinem Wohnwagen in die Luft gesprengt.

Unterensingen - Es müssen dramatische Szenen gewesen sein, die sich am frühen Mittwochmorgen auf einem Wohnwagen-Abstellplatz in Unterensingen (Kreis Esslingen) abgespielt haben. Ein 58 Jahre alter Mann aus Stuttgart hatte sich dort mit seinem Wohnwagen in die Luft gesprengt. Um 5.16 Uhr hat der Mann, der zuvor als vermisst gemeldet worden war, damit einen dramatischen Schlusspunkt hinter einen vorausgegangenen Familienstreit gesetzt. Nach Angaben der Polizei ringt er in einer Spezialklinik mit dem Tod.

„Die Kollegen vor Ort haben von einem schrecklichen Anblick berichtet“, sagt Michael Schaal vom zuständigen Polizeipräsidium Reutlingen. Nach der offensichtlich von ihm selbst ausgelösten Explosion sei der Mann, in hellen Flammen stehend, aus dem Wagen getaumelt. Den Einsatzkräften war es immerhin kurz zuvor gelungen, ein benachbartes Wohnhaus zu räumen. Durch die Wucht der Explosion wurde ein weiterer, auf dem Platz abgestellter Wohnwagen in Mitleidenschaft gezogen.

Um 1 Uhr hatte die Familie des Mannes bei der Polizei in Stuttgart eine Vermisstenanzeige gestellt. Nach einem Streit sei der Mann nach Mitternacht nicht wieder heimgekehrt. Seine Spur führte nach Unterensingen, wo der Wohnwagen der Familie abgestellt ist. Als die Beamten dem Verdacht vor Ort nachgehen wollten, war ihnen schon Gasgeruch entgegengeströmt. Ebenso wie die inzwischen alarmierten Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rotem Kreuz wurden sie Zeuge, wie der Wohnwagen nach der Explosion in Flammen aufging.

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