Bei „Aktenzeichen XY...ungelöst“ wurde der Fall aus Stuttgart vorgestellt Foto: dpa

Im Februar ist ein Geschäftsmann in der Reinsburgstraße in Stuttgart niedergeschossen worden. Doch der Täter kann auch nach der Ausstrahlung des Falls in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY...ungelöst“ nicht aufgeklärt werden.

Stuttgart - Die Hinweise nach der TV-Sendung „Aktenzeichen XY... ungelöst“ im Fall eines niedergeschossenen Geschäftsmannes in Stuttgart sind unbedeutend. „Bislang hat uns der Aufruf im Fernsehen nicht weitergebracht“, sagte ein Polizeisprecher am Freitag in Stuttgart. Nach der Sendung seien nur vier Hinweise eingegangen, drei davon waren offensichtlich irrelevant. Auch der vierte Tipp habe sich nach einer Überprüfung als unbedeutend herausgestellt.

Die Ermittler hatten das versuchte Tötungsdelikt am Mittwoch in der Sendung als Fahndungsaufruf vorgestellt. Der damals 47 Jahre alte türkische Geschäftsmann war im Februar vor einem Lokal in Stuttgart niedergeschossen und schwer verletzt worden. Der Täter flüchtete unerkannt - zunächst zu Fuß. Später stieg er in eine dunkle Limousine mit vermutlich ausländischem Kennzeichen. Die Hintergründe der Tat blieben unklar.

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