Fahrradsport Die Crème de La Crème der E-Mountainbikes

Von Catherine Braumeister 

Marken wie Hai-Bike, Orbea und Lapierre überzeugen mit ihrem versteckten Einbau-Akku Mountainbike-Profis wie Tschugg und Co. Wir stellen heute die Crème de La Crème der E- Mountainbikes vor.

In der Mountainbike-Community herrschen immer noch viele Vorurteile, was die Nutzung von Mountainbikes mit E-Motor angeht. Schnell wird man in die Schublade der Waschlappen gesteckt, sollte man es wagen, die Pfade dieser Welt mit dem E-MTB zu erobern. Wer fit ist, braucht so ein Rad nicht, denken sich viele, denn ein E-Bike ist doch nur was für Opis und Rentner.

Wenn sich die Jungs da mal nicht täuschen. Marken wie Hai-Bike, Orbea und Lapierre überzeugen selbst Mountainbike-Profis wie Tschugg und Co. Diese Koryphäen schwören auf Mountainbikes mit E-Antrieb und beweisen, dass es hier genau wie bei der batterielosen Variante um echten Sport geht und es keinen Grund für Vorurteile gibt.

Das Unterrohr, ein ideales Versteck

Was das Design angeht, können neue E-MTBs locker mit ihren batterielosen Kollegen mithalten, denn es geht auch ohne klobigen Akku. Dieser wird bei den neuen Bikes von Orbea, Lapierre und Co. nämlich geschickt im Unterrohr verbaut. Damit ist die Optik genauso überzeugend wie bei herkömmlichen Mountainbikes.

In unserer Bildergalerie stellen wir die neuen, gehypten Modelle vor!

Lapierre Overvolt AM 729 i Shimano

Der französische Hersteller Lapierre hat mit dem Overvolt AM 729 i Shimano E8000 ein echtes Meisterwerk geschaffen. Allein fürs Design gibt’s schon mal volle Punktzahl. Der Snake-Power-Akku von Shimano mit satten 500 Wh ist geschickt im Unterrohr verbaut und lässt sich bei Bedarf gut über die Klappe entnehmen. Lapierre bietet hier zwei Varianten – eins mit 160 mm Federweg und 27,5 Zoll Raddurchmesser sowie eins mit 140 mm Federweg und 29 Zoll Rädern.

Aber wie fährt sich das Overvolt AM 729 i Shimano? Die Performance auf dem Trail ist hervorragend und zeigt, dass ein gutes 29er E-Bike bestens geeignet ist für ein breites Spektrum an Fahrern.

Lapierre Overvolt AM 700 i

Lapierre hat noch einen weiteren Überflieger im Ärmel, bei dem der Akku im Unterrohr verbaut ist. Diesmal allerdings mit Bosch Antrieb. Das Overvolt AM 700 i hat ähnlich wie sein Shimano Bruder ordentlich Wumms. Zu verdanken ist die geballte Ladung Power dem Bosch Performance CX-Motor mit Powertube-Akku (500 Wh). Eine spezielle Kettenführung hilft die Kette sicher am Blatt zu halten.

Auch hier gibt es zwei Versionen - eine mit 150 mm Federweg und eine mit 120 mm Federweg. Dank drehbarer Ausfallenden kann man sowohl zu 27,5 Zoll Reifen greifen, als auch zu der breiteren Plus Variante. Preis: 4400 - 6000 Euro. Auch dieses Bike von Lapierre überzeugt auf dem Trail und ist eine Bereicherung für die Mountainbike-Gemeinde.

Orbea Wild FS / HAT

Orbea Wild FS / HAT Beim spanischen Hersteller Orbea geht die Erfolgskurve weiterhin nach oben. Eine der innovativsten europäischen Bikeschmieden setzt auch mit ihrer Wild-Serie die Benchmark in Design und Funktion. Orbea hat mit seinem Wild FS und Wild HT hervorragende Spaßmaschinen auf den Markt gebracht. Auch hier kann der Kunde sich zwischen verschiedenen Raddurchmessern entscheiden: 27,5 Plus bzw. 29 Zoll.

Das Wild FS ist ein Allmountain Fullsuspension Bike mit 140 mm Federweg, integriertem 500Wh Akku und Shimano E8000 Motor. Dieses Rad hat die Fachpresse in der ganzen Welt im Sturm erobert. Das Bike wird mit Lob nur so überschüttet.

Beim Wild HT handelt es sich um eine Hardtail Variante mit 120mm Federgabel, integriertem 500Wh Akku und Performance CX Antrieb von Bosch. Die Preise starten bei 2999 Euro. Hinsichtlich des Designs, bekommen die Spanier definitiv die volle Punktzahl. Die Bikes sind die reinste Augenweide.

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