Bei der gerichtlichen Auseinandersetzung geht es unter anderem um Durchsuchungsbefehle für rund 380 Facebook-Nutzerkonten. Foto: AP

Facebook stellt sich erneut vor Gericht gegen vom Staatsanwalt erwirkte Durchsuchungsbefehle für seine Nutzerkonten. Zuvor hatte das Unternehmen die Klage vor einem untergeordneten Gericht verloren.

Albany - Facebook geht vor Gericht erneut gegen von der Staatsanwaltschaft erwirkte Durchsuchungsbefehle für Nutzerkonten des sozialen Netzwerks vor. Beide Seiten sollten am Dienstag vor dem höchsten Berufungsgericht im US-Staat New York zu einer mündlichen Anhörung erscheinen. Bei der gerichtlichen Auseinandersetzung geht es unter anderem um Durchsuchungsbefehle für rund 380 Facebook-Nutzerkonten. Die Internetfirma argumentiert, dass die Staatsanwaltschaft nicht einfach auf Informationen der Nutzer zugreifen dürfe.

Die Staatsanwaltschaft in Manhattan hatte 2013 in einem Fall von Sozialbetrug durch Feuerwehr- und Polizeipensionäre Durchsuchungsbefehle für die mehr als 300 Nutzerkonten gefordert. Facebook ging bereits damals gegen die Anordnung vor - verlor jedoch vor einem untergeordneten Gericht. Dieses urteilte, dass eine Anfechtung eines Durchsuchungsbefehls für die Online-Konten von dem Nutzer selbst ausgehen müsse, nicht von Facebook.

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