Die HSG Leinfelden-Echterdingen gibt sich bei den Frauen in der Gruppe 2 keine Blöße. Oberligist TSV Heiningen steht nach zwei Siegen ebenfalls im EZ-Pokal-Halbfinale.
„Erwartungsgemäß“, so lautete das Fazit von Carolin Lösch, Goalgetterin der SG Hegensberg/Liebersbronn, zum Abschlussklassement der Vorrundengruppe 2 bei den Frauen. Es wäre allerdings mehr möglich gewesen, fügte sie sogleich hinzu und meinte damit das Abschneiden ihres Teams. „Vor allem gegen Heiningen hätten wir was holen können, doch dann hat, ebenso wie gegen Leinfelden-Echterdingen, die individuelle Klasse den Ausschlag gegeben.“
Am Ende unterlag die SG Heli den Heiningerinnen mit 10:13 und der HSG mit 10:19, womit das Ausscheiden besiegelt war. „Eine gute, dreiteilige Trainingseinheit und eine Standortbestimmung mit Blick auf den Start in die Rückrunde am 24. Januar bei der HSG Strohgäu war die Teilnahme am EZ-Pokal aber auf jeden Fall“, fuhr Lösch fort.
Mona Binder: Von den Ergebnisse her zufrieden
Erwartungsgemäß liefen – um im Bild zu bleiben – auch die anderen Begegnungen, zumindest von den Ergebnissen her. Regionalligist Leinfelden-Echterdingen gewann seine drei Spiele, was HSG-Trainerin Mona Binder „von den Ergebnissen her“ zufriedenstellte. Der torarme 9:7-Erfolg zum Auftakt gegen den TSV Heiningen sowie der zähe 18:14-Sieg gegen den drei Klassen tiefer agierenden Landesligisten TV Reichenbach schmeckten ihr allerdings nicht so richtig.
„Erst in der letzten Partie gegen Hegensberg/Liebersbronn waren wir in etwa auf dem Niveau, auf dem wir sein wollten“, ergänzte Binder, wohlwissend, dass es im Halbfinale gegen den starken Verbandsligisten TSV Neckartenzlingen eine ähnlich konzentrierte Leistung braucht, um ins Endspiel einzuziehen. Die Heiningerinnen wiederum sind in ihrem Halbfinale gegen Drittligist Wolfschlugen klarer Außenseiter.
Frank Rilling: Es hat sich gezeigt, was noch zu tun ist
Für die Reichenbacher Handballerinnen ist die EZ-Pokal-Reise hingegen – ebenfalls erwartungsgemäß – zu Ende. Die drei Niederlagen gegen die SG Hegensberg/Liebersbronn (11:17), die HSG Leinfelden-Echterdingen (14:18) sowie gegen den TSV Heiningen (13:16) ließen TVR-Trainer Frank Rilling dennoch wohlwollend auf den Turnierverlauf zurückschauen. „Vom ersten Spiel gegen die SG Heli einmal abgesehen, bin ich wirklich sehr zufrieden, weil wir einigermaßen mithalten konnten“, erklärte er. Für sein Team sei die Turnierteilnahme schon deshalb sehr wichtig gewesen, weil sich, gerade dann, wenn man verliere, zeige, was man noch zu tun habe, betonte Rilling.
Die Heininger Spielerinnen wiederum blicken mit einem Gemisch aus Vorfreude und Respekt auf das ihnen bevorstehende Halbfinale gegen Drittligist Wolfschlugen. Draußen vor der Halle äußerten sie am frühen Abend jedenfalls die leise Hoffnung, dass dieses nicht erwartungsgemäß läuft.