Die islamische Extremistengruppe Al-Shabaab führt häufig solche Anschläge aus (Archivfoto). Foto: dpa

Eine heftige Explosion hat ein Hotel in der somalischen Hauptstadt Mogadischu erschüttert. Kämpfer stürmten gleich darauf das bei Politikern und Unternehmern beliebte Hotel Dayah.

Hargeisa - Bei einer heftigen Explosion vor einem Hotel in der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind mindestens 18 Menschen getötet und 35 weitere verletzt worden. Ein mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug detonierte am Mittwochmorgen vor dem Eingang des Hotels Dayha, wie die Polizei weiter mitteilte. Bewaffnete Männer hätten daraufhin das dreistöckige Gebäude gestürmt. Die islamistische Terrormiliz Al-Shabaab bekannte sich über den ihr nahestehenden Sender Radio Andalus zu dem Angriff.

Der Sicherheitsbeamte Mohamed Hassan sagte, womöglich befänden sich weitere Menschen in dem Gebäude. Die Zahl der Opfer könne daher noch steigen. „Es ist einer der schwersten Terrorangriffe in der Hauptstadt“, sagte Hassan. Die schwere Explosion gegen 6.45 Uhr (MEZ) war in der gesamten Stadt zu spüren. Eine zweite Explosion war gegen 7.30 Uhr (MEZ) zu hören.

Das Hotel ist bei Beamten und Geschäftsleuten beliebt. Unbestätigten Medienberichten zufolge sollen sich Mitglieder des kürzlich gewählten Parlaments in dem Hotel aufgehalten haben.

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