Zuletzt hatte Christian Träsch für seinen Heimatverein FC Ingolstadt gespielt Foto: Pressefoto Baumann/Alexander Keppler

Der Ex-Bundesligaprofi des VfB Stuttgart ist derzeit vereinslos, würde seine Karriere aber gerne fortsetzen. Wie es beruflich für ihn weitergehen könnte, will Christian Träsch im Winter entscheiden – und übt Kritik.

Ingolstadt - Der frühere Fußball-Nationalspieler und Profi des VfB Stuttgart, Christian Träsch, denkt über das Ende seiner Karriere nach. „Meine Deadline ist die Winter-Transferperiode, da muss es sich entscheiden, ob ich nochmals spielen kann oder nicht. Nach einem Jahr Pause ist es ansonsten schwer, als Spieler wieder im Profifußball Fuß zu fassen“, sagte der 32-Jährige dem TV-Sender Sport1. Der Ex-Bundesligaprofi des VfB und des VfL Wolfsburg ist derzeit vereinslos, würde seine Karriere aber gerne fortsetzen.

Träsch kritisiert Jugendwahn im Profifußball

Auch das Ausland sei für ihn eine Option, sagte Träsch, der sich derzeit beim Regionalligisten VfB Eichstätt fit hält. „Ich traue mir noch einiges zu.“ Zuletzt hatte Träsch für seinen Heimatverein FC Ingolstadt gespielt. Nach dem Abstieg in die 3. Liga verzichteten die Oberbayern aber auf den Routinier, der zwischen 2009 und 2011 zehn Länderspiele absolviert hatte. Die Art und Weise der Trennung sei „nicht sehr schön“ gewesen, sagte Träsch. Dennoch könne er sich in Zukunft eine Rückkehr zu dem Club in anderer Position vorstellen, „weil der Verein in meinen Augen ein extrem hohes Potenzial hat“.

Der Defensivspieler kritisierte den seiner Meinung nach herrschenden „Jugendwahn“ im Profifußball als „fragwürdig“. „Man braucht auch erfahrene Spieler, die Qualität in die Mannschaft bringen. Ich fühle mich noch so gut, dass ich spielen möchte“, sagte Träsch.

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