Der frühere Nationalspieler Cacau. Foto: Pressefoto Baumann

Nach Ansicht des DFB-Integrationsbeauftragten Cacau, sind rassistische Vorkommnisse beim Fußball Einzelfälle. Der Ex-VfB-Spieler und Nationalstürmer reagierte auf das emotionale Video des Journalisten André Voigt, der von rassistischen Ausfällen berichtete.

München - Rassistische Vorkommnisse beim Fußball sind nach Ansicht des DFB-Integrationsbeauftragten Cacau Einzelfälle. „Man sollte sich dem entgegenstellen, gleichzeitig aber nicht zu viel Beachtung schenken“, sagte der 37-Jährige „Focus Online“ in einem am Sonntag veröffentlichten Interview. „Es ist keine Normalität und das ist auch gut so“, betonte der frühere Nationalspieler Cacau.

Nach dem Länderspiel gegen Serbien am Mittwoch in Wolfsburg hatte der Journalist André Voigt in den sozialen Netzwerken ein Video veröffentlicht, in dem er von rassistischen Ausfällen einiger Zuschauer während der Partie gegen die Nationalspieler Leroy Sané und Ilkay Gündogan berichtet hatte. Drei Zuschauer haben sich inzwischen der Polizei gestellt und sind zu dem Vorfall vernommen worden.

Cacau sagte in dem Interview zudem, er wolle André Voigt nicht kritisieren, hätte jedoch anders gehandelt und die entsprechenden Personen direkt konfrontiert. „Aber das war es dann. Ich muss es nicht größer machen, als es ist.“

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