Barack Obama hat einen Artikel auf Twitter geteilt, der ein Foto aus Stuttgart zeigt. Foto: AFP

Was hat der ehemalige US-Präsident Barack Obama mit dem Katharinenhospital in Stuttgart zu tun? Er hat einen Artikel samt interessantem Foto getwittert. Doch was steckt dahinter?

Stuttgart - Eine Twitternachricht des 44. Präsidenten der Vereinigten Staaten, Barack Obama, sorgt in Stuttgart für zufriedene Gesichter. Obama, der sich mit seinem Nachfolger Donald Trump im Clinch um die richtige Strategie im Kampf gegen das Coronavirus befindet, hat in einer Twittermeldung einen Artikel gepostet, der mit einem Foto aus dem Stuttgarter Katharinenhospital bebildert wurde.

Darauf ist eine Ärztin mit Maske zu sehen, die am Eingang bei einem Besucher Fieber misst. „Das ist schon kurios. Unsere Bekanntheit hat transatlantische Ausmaße erreicht“, sagt Hartmut Kistenfeger vom Klinikum Stuttgart. Das Foto ist im Artikel eines US-Mediums erschienen, den Obama geteilt hat. Er schreibt, trotz der Zeit, die man – er meint natürlich Trump – verloren habe, könne man noch Erfolge im Kampf gegen das Virus erzielen, wenn man richtige politische Entscheidungen treffe. Als Positivbeispiel steht Deutschland, vertreten vom Katharinenhospital.

„Es ist toll zu sehen, dass die Stuttgarter Anstrengungen in der Corona-Krise weltweit Beachtung finden“, sagt Stadtsprecher Sven Matis. Achim Dellnitz, Chef der Stuttgart-Marketing GmbH, ist ebenfalls zufrieden. „Das freut mich total, das zahlt auf Deutschland und auf Stuttgart ein. Manchmal ist die beste Werbung diejenige, die nichts kostet.“ Dellnitz bestreitet augenzwinkernd, dass für die Stuttgart-Werbung Geld an den ehemaligen US-Präsidenten geflossen sei. „Wir haben keinen Millionenbetrag ausgegeben“, so der Marketing-Chef.

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