Sven Ulreich hat sich stark entwickelt. Foto: AFP

Sven Ulreich ist erstmals für die Fußball-Nationalmannschaft nominiert worden. Das Schicksal seines Ex-Klubs VfB Stuttgart verfolgt der Münchner Torhüter weiter aufmerksam.

Stuttgart - Torhüter Sven Ulreich (30) vom FC Bayern München leidet mit seinem Ex-Klub VfB-Stuttgart: „Das macht einen natürlich traurig, wenn man den Verein absteigen sieht. Aus dieser Negativspirale ist der VfB leider über die Jahre nie so ganz herausgekommen“, sagte der Neu-Nationalspieler im Interview mit unserer Redaktion. „Ich wünsche Stuttgart, dass sie wieder eine Philosophie entwickeln und dies mit Konstanz verbinden. Der VfB gehört in die erste Liga und wird wieder aufstehen.“ Er wünscht sich wieder ein verstärktes setzen auf die Talente aus dem eigenen Stall.

Lob für Manuel Neuer

Seinem Teamkollegen Manuel Neuer vor dem EM-Qualifikationsspiel der Fußball-Nationalelf in Weißrussland an diesem Samstag stärkt er den Rücken gestärkt. „Für manche Experten ist da offenbar ein Stück Freude dabei, wenn der Welttorhüter mal eine nicht so gute Phase hat“, sagte der erstmals für die Nationalelf nominierte Ulreich: „Man darf aber eines nicht vergessen: Manuel hatte mit Verletzungen zu kämpfen, da muss man seine Form erst wieder finden, es ist nicht so, dass man das dann nur mit zwei oder drei Spielen wieder hinbekommt. Manuel hat in dieser Saison oft genug bewiesen, warum er den Status als klare Nummer eins hat. Es ist für mich immer unverständlich, wenn man einen Torhüter, der über Jahre hinweg überragende Leistungen gezeigt hat, wegen ein bis zwei Fehlern in einer Saison – und mehr waren es in meinen Augen nicht – anzweifelt.“

Lesen Sie das ausführliche Interview mit Sven Ulreich und seiner Meinung zur neuen Philosophie des VfB am Freitag ab 6 Uhr

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