Uwe Hück bei einem Auftritt in Pforzheim. Foto: factum/Weise

Dem prominenten Gewerkschaftsmann Uwe Hück werden gute Ergebnisse bei der Kommunalwahl in Pforzheim zugetraut. Helfen soll dem SPD-Spitzenkandidaten sein „Revolutions-Wahlbüro“.

Pforzheim - Ex-Porsche-Gesamtbetriebsratschef Uwe Hück eröffnet als SPD-Spitzenkandidat für Pforzheim zur Kommunalwahl ein „Revolutions-Wahlbüro“. Der Titel des Wahlbüros, das am Mittwoch (11.00 Uhr) eröffnet wird, soll Programm sein: „Wir wollen eine Veränderung. Alles muss auf den Prüfstand“, sagte Hück vor der Eröffnung. Sein Wahlbüro mit Kaffee-Bar und Tisch-Kicker soll Anlaufstelle für Jung und Alt sein. Er wolle von den Bürgern erfahren, was anders werden müsse.

Hück will die SPD wieder stark machen

Der einst mächtige frühere Betriebsratsboss tritt für die Pforzheimer SPD für die Kommunalwahl am 26. Mai an. Er will die Stadt und die SPD wieder stark machen und unter anderem gegen Jugendarbeitslosigkeit kämpfen. Der 56-Jährige versteht sich als „Feuerwehrmann“: „Ich gehe dahin, wo es brennt.“ In seine Mannschaft hat der Polit-Neuling auch Deutsch-Russen eingebunden. Als Angriff auf die in Pforzheim starke AfD will er das nicht verstanden wissen. „Ich kämpfe für die Bürger, nicht gegen Parteien.“

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