Der entlassene FBI-Chef James Comey will vor seiner Aussage vor dem Aufsichtsausschuss des Repräsentantenhauses zunächst mit dem Sonderermittler in der Russland-Affäre sprechen. Foto: AFP

Der von Donald Trump entlassene FBI-Chef Comey will mit dem Sonderermittler in der Russland-Affäre sprechen. Seine Aussage vor dem Untersuchungsausschuss des Repräsentantenhauses wird deshalb verschoben.

Washington - Der entlassene FBI-Chef James Comey sagt vorerst nicht vor dem Aufsichtsausschuss des US-Repräsentantenhauses aus. Vor einer öffentlichen Aussage wolle Comey mit dem Sonderermittler zur Russland-Affäre, Robert Mueller, sprechen, schrieb der Vorsitzende des Ausschusses, der republikanische Abgeordnete Jason Chaffetz, am Montag auf Twitter. Das habe Comey ihm gesagt. Eine für Mittwoch geplante Sitzung mit dem Titel „Aufsicht über die Unabhängigkeit des FBI“ sei verschoben worden - auf wann, sagte Chaffetz nicht.

Vor dem Geheimdienstausschuss des Senats will Comey nach dem 29. Mai in öffentlicher Sitzung aussagen. US-Präsident Donald Trump hatte ihn am 9. Mai gefeuert und sieht sich Vorwürfen ausgesetzt, er habe damit die Russland-Ermittlungen der US-Bundespolizei FBI untergraben wollen. Dabei geht es um eine mutmaßliche Einmischung Russlands in die US-Präsidentenwahl vom vergangenen Jahr sowie um mögliche Absprachen zwischen Russland und Trumps Wahlkampfteam.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: