Evanescence in Stuttgart Solo für Amy – und Orchester

Von Elisa Beck 

Sechs Jahre sind seit der letzten Album-Veröffentlichung vergangen – jetzt ist die Evanescence-Sängerin Amy Lee mit einem Best-of-Programm zurückgekehrt. In der Stuttgarter Porsche-Arena hat sie das Publikum mit einer bombastischen Klangkulisse begeistert.

Stuttgart - Am Ende gibt es Standing Ovations in der ausverkauften Porsche-Arena für Amy Lee, die Sängerin der US-Band Evanescence. Sinfonieorchester, Live-Elektronik und Rockband haben eine üppig geschmückte Klangwand errichtet für ihre Darbietung des aktuellen Best-of-Albums „Synthesis“. Selbiges ist ganz auf die Sängerin zugeschnitten, statt des üblichen Rockband-Bombasts untermalen nur klassische Orchesterklänge ihre Stimme.

So ausladend sind die episch anmutenden, filmmusikartigen Klänge, dass Amy Lees Stimme nicht immer dagegen ankommt. Im Zusammenklang wirkt die Musik nicht an allen Sitzplätzen mit der nötigen Sorgfalt ausgesteuert.

Dieser Abend ist eine One-Woman-Show, der mit Musikern vollbesetzten Bühne zum Trotz – denn Amy Lee ist nach der Pause das einzige verbleibende Evanescence-Mitglied. Da könnte man sich natürlich fragen, warum das Ganze noch unter dem Bandnamen verkauft wird und nicht als ­Solo-Tour läuft.

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