Sahen sich die Generalproben für den Eurovision Song Contest an: Dänemarks Kronprinzessin Mary und ihre Kinder Christian und Isabella. Foto: dpa

Der Eurovision Song Contest lebt von seinen Extremen: Ein Hingucker ist vor allem Austrias vollbärtige Dragqueen Conchita Wurst.  Am Donnerstag gab es auch hohen Besuch: Kronprinzessin Mary sah sich mit Christian und Isabella die Generalprobe an.

Der Eurovision Song Contest lebt von seinen Extremen: Ein Hingucker ist vor allem Austrias vollbärtige Dragqueen Conchita Wurst.  Am Donnerstag gab es auch hohen Besuch: Kronprinzessin Mary sah sich mit Christian und Isabella die Generalprobe an.

Kopenhagen - Nach einer Zitterpartie stehen Österreich und die Schweiz im Finale des Eurovision Song Contest (ESC). Die vollbärtige Dragqueen Conchita Wurst wurde als letzte Teilnehmerin im zweiten ESC-Halbfinale für die Endrunde bestätigt.

Die dänische Kronprinzessin Mary hatte zuvor bei der Generalprobe vorbeigeschaut: Zusammen mit ihren beiden ältesten Kindern, Prinz Christian und Prinzessin Isabella, saß die Prinzessin im Publikum. Das Finale sieht sich die Königsfamilie allerdings höchstens vor dem Fernseher an.

Conchita Wurst war nach dem Halbfinale schon komplett überwältigt: "Unglaublich, wie viel Liebe ich bekommen habe", sagte die Österreicherin nach der Show. "Ich habe aufgehört zu singen und bin in Tränen ausgebrochen." Sie singt ihren Song "Rise Like A Phoenix" in Kopenhagen unter anderem gegen Sebalter aus der Schweiz.

Starke Konkurrenz bekommt Wurst am Samstagabend auch von den nordischen Ländern: Der Norweger Carl Espen ("Silent Storm") und die finnische Band Softengine ("Something Better") schafften am Donnerstagabend den Sprung ins Finale. Schweden und Island hatten sich bereits am Dienstag qualifiziert, während Dänemark als Gastgeberland automatisch als Teilnehmer feststeht.

Den YouTube-Hit "Slavic Girls - My Slowianie" der Polen Donatan & Cleo wählten Zuschauer und Jury beim zweiten Halbfinale genauso in die Endrunde des Wettbewerbs wie "Rise Up" von Freaky Fortune Feat. RiskyKidd aus Griechenland. Außerdem qualifizierten sich Slowenien, Rumänien, Malta und Weißrussland.

Für das Finale stehen damit alle 26 Teilnehmer fest: Zu den zehn erfolgreichen Künstlern vom Donnerstag kommen zehn aus dem ersten Halbfinale. Außerdem singen die Kandidaten der fünf größten Geldgeber des ESC - Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Großbritannien - und von Gastgeber Dänemark mit. Das deutsche Frauentrio Elaiza kämpft mit dem Polka-Ohrwurm "Is It Right" um den Sieg beim europäischen Gesangswettbewerb.

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