Jordan Neuman hat Stuttgart Surge in der vergangenen Saison ins ELF-Finale geführt. Foto: Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch

Die Niederlage im Final der European of Football ist mittlerweile verdaut. Nun stellt man bei Stuttgart Surge die Weichen für die Zukunft. Eine entscheidende Personalie ist nun langfristig geklärt.

Dass die Niederlage im Endspiel um den Titel in der European League of Football (ELF) bei Stuttgart Surge nicht den Stecker gezogen hat, wurde schnell klar nach dem verlorenen Duell gegen Rhein Fire. „Die Finalteilnahme“, sagte noch am Finalort in Duisburg der Surge-Geschäftsführer Suni Musa, „hat Lust auf mehr gemacht.“ Und NFL-Profi Jakob Johnson, der Miteigentümer des Teams ist, versprach: „Wir werden hungriger zurückkommen.“ Die Arbeit hat jedenfalls zügig begonnen nach der Rückreise aus Duisburg. Nun gibt es ein erstes Ergebnis.

 

Es ist das wohl wichtigste Signal für das Team von der Waldau. Jordan Neuman bleibt Stuttgart Surge erhalten, der Headcoach bekennt sich zudem zu einer „langfristigen“ Zusammenarbeit, wie die Franchise am Mittwochabend mitteilte.

Wie lange genau Neuman plant, in Stuttgart zu wirken, wurde zunächst nicht begannt. Aber der Headcoach, der aus einer Mannschaft, die in der Saison 2022 jedes Spiel verloren hat, einen Finalteilnehmer geformt hat, betont: „Bei einem langfristigen Vertrag geht es vor allem um Stabilität und Kontinuität, was meiner Meinung nach für jedes langfristig erfolgreiche Programm entscheidend ist.“ Der US-Amerikaner freue sich darauf, „weiter auf dem Fundament aufzubauen, das jetzt geschaffen wurde“. Er war vor der vergangenen Saison von den Schwäbisch Hall Unicorns nach Stuttgart gekommen.

Im Gazistadion auf der Waldau soll also weiter erfolgreicher American Football geboten werden, weiteres Ziel der Franchise ist es, in der Stadt noch präsenter zu werden und noch mehr Zuschauer zu den Heimspielen zu locken. Mit Jordan Neuman soll das gelingen. Der verspricht: „Wir haben gerade erst angefangen.“