Patrick Esume, Chef der ELF und Football-TV-Experte, beim Probetraining der Stuttgart Surge Mitte April auf der Waldau. Foto: Stuttgart Surge

Am 19. Juni beginnt für den neuen Club Stuttgart Surge die Saison in der European League of Football mit dem Spiel bei den Barcelona Dragons. Die Partie läuft im Livestream – wie alle Begegnungen der neuen Liga.

Stuttgart - Nicht mehr ganz sieben Wochen, dann startet die neue European League of Football (ELF) in ihre Premierensaison. Stuttgart Surge, die Filiale der ELF in Degerloch, tritt am 19. Juni zum Auftakt bei den Barcelona Dragons an, und die Partie läuft im Livestream auf ran.de. „Das ist eine tolle Sache“, freut sich Timo Franke, der Geschäftsführer von Stuttgart Surge, „das ist erfreulich für uns als Club sowie für die Spieler.“ Zum einen erhofft sich Franke dadurch eine höhere Attraktivität bei potenziellen Sponsoren, weil diese eine deutlich höhere Medienpräsenz mit sich bringt – schließlich klicken sich die Football-Fans nicht nur live in die Spiele, sondern sie schauen darüber hinaus die Höhepunkt-Zusammenfassungen an. „Die Viewer-Zahlen werden somit noch höher“, sagt Franke, „was die ELF und ihre Clubs für national oder international ausgerichtete Unternehmen sicher noch interessanter macht.“ Zudem profitieren die Spieler der acht Standorte von den Livestreams, weil sie ein größeres Publikum bekommen, dem sie beweisen können, was sie drauf haben. „Die ELF kann ein Sprungbrett in andere Ligen sein“, sagt Surge-Chef Franke, „mit einer höheren Medienpräsenz steigt die Möglichkeit sich zu präsentieren.“

Die Fans der Surge können alle Begegnungen des Clubs live verfolgen, sämtliche Spiele der ELF werden im Livestream auf der Homepage der Liga übertragen. Darüber hinaus ist eine Partie pro Spieltag im Free-TV auf „ProSieben MAXX“ zu sehen. Das erste Fernsehspiel der europäischen Football-Serie am 20. Juni ist das Match zwischen den Hamburg Sea Devils und Frankfurt Galaxy. „Unser Ziel ist es, den Footballfans mit unseren Partnern sowie auf eigenen Kanälen eine 360-Grad-Berichterstattung anzubieten“, sagte ELF-Geschäftsführer Zeljko Karajica. Die Übertragungen seien durch die Kooperation mit der Agentur StreamAMG „auf der ganzen Welt“ verfügbar. Auch Highlights, Wiederholungen, Features und weitere exklusive Inhalte sollen auf Abruf zur Verfügung stehen. Von Juni bis September kämpfen Clubs an acht Standorten um den ersten ELF-Titel. Aus Deutschland gehen Berlin Thunder, die Hamburg Sea Devils, Frankfurt Galaxy, die Cologne Centurions, Stuttgart Surge und die Leipzig Kings an den Start.

Der Spielplan von Stuttgart Surge:

Barcelona Dragons (19. Juni/A=auswärts)

Frankfurt Galaxy (27. Juni/H=Heimspiel)

Berlin Thunder (4. Juli/A)

Leipzig Kings (11. Juli/H)

Cologne Centurions (25. Juli/H)

Frankfurt Galaxy (1. August/A)

Leipzig Kings (8. August/A)

Barcelona Dragons (15. August/H)

Cologne Centurions (28. August/A)

Berlin Thunder (5. September/H)

Halbfinals: 11./12. September

Finale am 26. September in Düsseldorf

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