Bei einem Streit im Stuttgarter Europaviertel zieht einer der Beteiligten ein Messer und sticht auf seine Gegner ein. (Symbolbild) Foto: dpa

Bei einem Streit im Stuttgarter Europaviertel zieht einer der Beteiligten ein Messer und sticht auf seine Gegner ein. Einer von ihnen erleidet eine Kopfverletzung und schwebt in Lebensgefahr.

Stuttgart - Ein Streit zwischen Bewohnern einer Unterkunft für Asylbewerber im Stuttgarter Europaviertel ist am Freitagnachmittag zu einer Messerattacke eskaliert. Fünf Menschen seien dabei verletzt worden, zwei davon schwer, teilte die Polizei in der Nacht auf Samstag mit. Einer der Schwerverletzten habe eine Stichverletzung am Kopf erlitten und schwebe nach einer Not-OP noch in Lebensgefahr. Der zweite Schwerverletzte müsse am Montag operiert werden. Die drei weiteren Verletzten konnten das Krankenhaus demnach bereits wieder verlassen. Die Polizei nahm einen Verdächtigen fest.

Messer gezogen und angegriffen

Zu dem Streit zwischen den Männern im Alter von 18 bis 26 Jahren war es nach ersten Ermittlungen bereits in der Unterkunft im Stuttgarter Europaviertel gekommen. An der nahegelegenen Stadtbahn-Haltestelle bei der Stadtbibliothek eskalierte die Auseinandersetzung schließlich. Vermutlich hatten sich die Kontrahenten dort getroffen, um den Streit zu klären. Dabei soll der Verdächtige ein Messer gezogen und seine Gegner angegriffen haben. Die anderen Beteiligten waren nach ersten Erkenntnissen nicht bewaffnet. Warum die Männer in Streit geraten waren, war zunächst unklar.

Die Polizei rückte mit zeitweise bis zu 15 Streifenwagen an, um die Situation zu klären. Wegen der vielen Schaulustigen waren die Beamten zunächst von deutlich mehr Beteiligten ausgegangen.

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