Freiburgs Trainer Christian Streich (r) gratuliert Michael Gregoritsch zum Hattrick. Foto: Tom Weller/dpa

Schwere Wochen liegen hinter dem lange glücklosen Michael Gregoritsch. In der Europa League endet im Spiel gegen Piräus die Torflaute des Freiburger Angreifers - und wie.

Freiburg - Nach seiner Tor-Gala in der Europa League zeigte sich Michael Gregoritsch vom SC Freiburg erleichtert. Der Dreierpack beim 5:0 (4:0) gegen Olympiakos Piräus in der Europa League waren seine ersten Treffer in dieser Saison.

"Jeder wusste, wie sehr mir so etwas im Magen liegt", sagte der 29 Jahre alte Angreifer rückblickend auf seine Flaute in 14 Pflichtspielen. "Aber wie die Truppe bei meinem ersten Tor auf mich zugesprungen ist, das zeigt, dass ich hier am richtigen Platz bin."

Zwar geht es für die in der Fußball-Bundesliga seit vier Spielen sieglosen Breisgauer am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN) beim FSV Mainz 05 direkt weiter. Gregoritsch wollte den Abend aber dennoch erst einmal genießen. "Manchmal weiß man nicht, warum die Dinger reingehen, und manchmal weiß man nicht, warum nicht. Aber für mich war es ein wunderschöner Abend, den ich nicht vergessen werde." Nur für die U21-Nationalmannschaft sei ihm zuvor ein lupenreiner Hattrick gelungen, meinte der Österreicher.

Beim Duell mit den Rheinhessen dürften die Freiburger wieder mehr gefordert werden als von den enttäuschend auftretenden Griechen. "Wir wissen, was wir dort tun müssen. Wir müssen 100 Prozent abrufen. So ein Abend ist sehr wichtig für uns für die nächsten Spiele", sagte Gregoritsch, der gegen Piräus einmal mit dem Fuß und zweimal per Kopf erfolgreich war. Zudem bereitete er Kilian Sildillias Treffer zum zwischenzeitlichen 4:0 vor.