EU schaltet sich ein Estnischen Grenzpolizisten verschleppt

Von SIR/dpa 

EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton mit Russlands Präsident Wladimir Putin Foto: dpa
EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton mit Russlands Präsident Wladimir Putin Foto: dpa

Ein Grenzpolizist aus Estland ist offenbar nach Russland verschleppt worden. Die Umstände sind unklar. Die EU-Außenbeauftragte Ashton fordert die sofortige Freilassung.

Ein Grenzpolizist aus Estland ist offenbar nach Russland verschleppt worden. Die Umstände sind unklar. Die EU-Außenbeauftragte Ashton fordert die sofortige Freilassung.

Brüssel - Die EU schaltet sich in den Fall eines nach Russland verschleppten Sicherheitspolizisten aus Estland ein. Der Beamte müsse sofort freigelassen werden und in sein Heimatland zurückkehren können, teilte der Sprecher der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton in der Nacht zum Freitag in Brüssel mit.

Die EU-Delegation in Moskau habe bei den dortigen Behörden eine rasche Lösung angemahnt. Die EU wirft Moskau vor, das Vorgehen verstoße gegen internationales Recht und gegen den Grundsatz unverletzbarer Grenzen.

Die genauen Umstände des Falles sind unklar. Nach Angaben der Regierung Estlands vom vergangenen Wochenende war der Polizist von russischen Behörden auf estnischem Gebiet festgenommen worden, als er nahe des Grenzübergangs Luhamaa im Einsatz war. Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hatte hingegen erklärt, der Beamte sei auf russischem Territorium im Zuge eines Spionageabwehr-Einsatzes verhaftet worden.

 

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