Esslingen begeht 2027 sein 1250-jähriges Stadtjubiläum. Dieser Geburtstag soll gebührend gefeiert werden. Doch wie? Darüber konnte die Stadtverwaltung bisher noch keine Auskunft geben. Auch die SPD-Gemeinderatsfraktion hat nun nachgehakt.
Esslingen feiert. Wann? Im Jahr 2027. Was? Das 1250-jährige Stadtjubiläum. Mehr ist nicht bekannt. Die Stadtverwaltung konnte bisher noch keine Angaben zum Ablauf machen. Auch die SPD-Gemeinderatsfraktion möchte es nun genauer wissen und hakte nach eigenen Angaben in einer aktuellen Anfrage nach. Doch zur konkreten Planung, zu Terminen oder zu Stargästen des städtischen Geburtstages könne noch nichts gesagt werden, erklärt Niclas Schlecht, der persönliche Referent von Oberbürgermeister Matthias Klopfer.
Das „stolze Jubiläum“ müsse angemessen gefeiert werden, meint die SPD. In einem Anschreiben an OB Klopfer betont ihr Fraktionsvorsitzender Nicolas Fink die Notwendigkeit einer rechtzeitigen Planung, und der Sozialdemokrat wirft Fragen etwa nach der Finanzierung, der Besetzung eventueller Lenkungskreise oder der Beteiligung der Bürgerschaft und der Vereine an der Vorbereitung und der Durchführung der Stadtsause auf. Die Genossen wünschten sich „ein Fest von Bürgern für Bürger“: „Besonders wichtig ist für uns die Frage, als was Esslingen sich 2027 präsentieren will.“ Entsprechend müssten die programmlichen Highlights und der Fest-Slogan gewählt werden.
Dazu kann Niclas Schlecht keine Auskunft geben. Im letzten Jahr habe sich eine Arbeitsgruppe gebildet, die sich mit der Organisation des Jubiläums beschäftige. In dem Gremium würden sich Vertreter aller für den Ablauf des Stadtjubiläums wichtigen städtischen Ämter befinden: „Vom Stadtarchiv bis hin zum Ordnungsamt sind alle vertreten.“ Selbstverständlich werde die SPD-Gemeinderatsfraktion innerhalb der von der Gemeindeverordnung vorgeschriebenen Frist von 30 Arbeitstagen eine schriftliche Antwort auf ihre Anfrage erhalten. Noch im ersten Quartal des neuen Jahres werde das Thema Stadtjubiläum zudem auf der Agenda des Gemeinderates stehen, und Anregungen der Rätinnen und Räte könnten mit in die Organisation eingearbeitet werden.