Die Stadt ist wieder rappelvoll gewesen. Foto: Horst Rudel

Der verkaufsoffene Sonntag hat bei spätsommerlichen Temperaturen die Massen in die Esslinger Altstadt gelockt. Der Absatz von Winterkleidung war aber schleppend.

Esslingen
Ein Schmuckhändler auf der Inneren Brücke muss es geahnt haben. Eines seiner Schaufenster hatte er dem „Summer Sale“, also dem Sommerschlussverkauf, gewidmet – und damit so ziemlich genau das Klima getroffen, das beim „Esslinger Herbst“ in der Altstadt herrschte. Beim verkaufsoffenen Sonntag lief der Absatz von Skiunterwäsche, Wintermänteln und Wollsocken dieses Mal jedenfalls schleppend. Fantastische Geschäfte hingegen haben jene Gastronomen gemacht, die über eine Außenbewirtschaftungsmöglichkeit verfügen. Denn die spätsommerlichen Temperaturen haben die Menschen in Massen in die Altstadtgassen gelockt. Salopp formuliert: wer den Esslinger Herbst überstanden hat, der ist auf den in 15 Tagen beginnenden Mittelalter- und Weihnachtsmarkt bereits jetzt bestens vorbereitet. Viel größer ist das Gedränge dort selbst an den Wochenenden nicht. Auch wenn mehr gebummelt als gekauft wurde, zogen die meisten Akteure am Abend eine positive Bilanz: Esslingen hat sich wieder von seiner sonnigen Seite gezeigt – und bei sinkenden Temperaturen wird die Lust auf Winterklamotten bestimmt auch noch steigen. (hol) Foto:Horst Rudel

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