Als kleines Naherholungsgebiet zieht der See die Bürger aus Berkheim an. Foto: Ines Rudel

Im frisch sanierten Berkheimer See tummeln sich jetzt wieder verschiedene Fischarten. Ob sie sich vertragen?

Esslingen - Der Fischereiverein Esslingen löst sein Versprechen ein. Er hatte vor der Sanierung des Berkheimer Sees zugesagt, sich nach dessen Rundumerneuerung um den See zu kümmern und neue Fischarten dort einzusetzen. Jetzt hat der Verein noch einmal frische Fische für den See am Eingang des Esslinger Stadtteils spendiert.

Dort tummeln sich nun neben Plötzen und Karauschen auch Lauben, also kleine Süßwasserfische, die sich gern im Schwarm und an der Wasseroberfläche aufhalten. Sie lieben ruhige, strömungsarme Gewässer und werden im ausgewachsenen Zustand zwischen 10 und 15 Zentimeter, in seltenen Fällen sogar bis zu 25 Zentimeter groß. Lauben gehören zu den kleinen karpfenartigen Fischen, ernähren sich vorwiegend von tierischem und pflanzlichem Plankton sowie Fluginsekten und deren Larven.

Das hat vor allem Vorteile für die Menschen. „Mit den Lauben ist eine weitere Fischart in den See gekommen, die sich der Stechmücke und deren Brut annimmt und damit dieses kleine Gewässer menschenfreundlicher machen wird“, sagt Richard Martin vom Fischereiverein. Sein Vereinsvorsitzender, Edward-Errol Jaffke, kündigt an, man werde nun erst einmal abwarten, wie sich diese Fische im See entwickeln.

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