Festo stärkt mit 30 Millionen Euro seinen Stammsitz in Esslingen-Berkheim Foto: Festo

Der Maschinenbauer Festo will 30 Millionen Euro in Esslingen-Berkheim investieren. Auf Nachfrage hat der Konzern erklärt, wo das Geld hinfließen soll.

Esslingen - Der Maschinenbauer Festo hat konkretisiert, was mit der Investition von 30 Millionen Euro am Stammsitz in Esslingen-Berkheim passieren soll. Der Konzern will damit hauptsächlich Neu- und Umbauarbeiten vornehmen – in erster Linie betrifft das neue Arbeitsräume.

Leerstehende Flächen und ältere Gebäudeteile sollen modernisiert und teilweise zu Büro- und Laborarbeitsplätzen umgebaut werden. Dadurch sollen Mitarbeiter aus umliegenden Mietflächen zurück ins Festo-Gebäude ziehen können. Die neu geschaffenene Arbeitsplätze bei Festo sollen Projektarbeitsplätze sein, an denen sich Mitarbeiter aus verschiedenen Abteilungen treffen können, sowie temporäre Arbeitsplätze, um unkonventionelle Methoden zu testen, heißt es aus der Presseabteilung. Außerdem sollen Räume für Projektarbeiten mit externen Partnern geschaffen werden. „Wir fördern dadurch agiles, bereichsübergreifendes Arbeiten,“ so der Pressesprecher Heinrich Frontzek. Ein Teil der Investitionen soll auch in den Aus – und Umbau der Kantine fließen.

Welche Gebäude betroffen sind, wird noch geklärt

Für die Bevölkerung werden die Investitionen kaum sichtbar werden. Der Konzern betont jedoch, wie wichtig die Verwurzelung in Esslingen sei: „Mit der aussagekräftigen Investitionssumme bekennen wir uns klar zum Standort Esslingen und zu unserem Stammsitz. Der Standort wird durch diese Maßnahmen bewusst gestärkt,“ so der Pressesprecher.

Unkonkret bleibt der Konzern auf die Frage, an welchem Gebäude die umfangreichen Arbeiten stattfinden sollen. „Aktuell stehen noch zwei Alternativen im Raum. Daher ist eine genaue Aussage über Maßnahmen an konkreten Gebäudeteilen nicht möglich,“ so Frontzek. Auch die Frage, wie es derzeit um die Pläne für das neue Hochtechnologie- und Entwicklungszentrum in Esslingen-Berkheim steht, will der Konzern derzeit nicht beantworten. „Diesbezüglich ist aktuell nichts in Planung,“ lässt die Presseabteilung wissen.

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