Eseleien: Drei Fragen an El Mago Masin Mit dem Esel auf der Alm

Von Cornelius Oettle 

El Mago Masin mit Gitarre aber ohne Esel Foto: Veranstalter
El Mago Masin mit Gitarre aber ohne Esel Foto: Veranstalter

Der Komiker El Mago Masin tritt am Freitag in der Rosenau auf und erzählt von seiner Abenteuerreise mit einem Esel.

Stuttgart - Irgendwann las El Mago Masin von geführten Gruppenwanderungen mit Esel. Das faszinierte ihn. Aus dem Wanderurlaub ist ein musikalisches Comedy-Bühnenprogramm entstanden.

Herr Masin, Ihr Programm heißt „Operation Eselohr“ – was war das Ziel dieser Operation?

Zuerst hatte ich nur das Ziel, etwas Ungewöhnliches zu erleben. Zehn Tage alleine mit einem Esel auf der Alm. Daraus ist ein Programm geworden, ich zeige auch kurze Videoeinspielungen von der Alm, so ist das Publikum schon sehr nah dabei.

Wie kam es zur Reise mit Esel? Wo haben Sie das Tier denn her?

Es war nicht einfach, einen Esel-Verleiher zu finden, der mich so lange alleine gehen ließ. Der Horst von www.eselwandern.at gab mir schließlich einen Esel, ich vermute wegen meines seriösen Auftretens.

Was haben Sie auf diesem Trip gelernt?

Dass der Joggingschuh nicht das beste Berg-Schuhwerk ist. Meine Ersatzschuhe waren übrigens Flipflops, was bei den Bergleuten für Erheiterung sorgte. Die Reise hatte auch diesen zurück-zur-Natur-Effekt. Die Weite der Berge und die Abwesenheit digitaler Scheinwelten erden schon auf angenehme Weise. Vom Esel habe ich viel zum Thema Entschleunigung gelernt. Und darin war ich schon vorher nicht so schlecht. Zudem habe ich gelernt, wie man ein Kälbchen zur Welt bringt – auch das Video dazu gibt es in meinem Programm.

Termin: Freitag, Rosenau, 20 Uhr

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