Volksmusikstar Stefan Mross: "Mit mir sind einfach die Pferde durchgegangen." Foto: imago/Future Image

Volksmusikstar Stefan Mross hat den Strafbefehl nach einer handgreiflichen Auseinandersetzung in einem Hotel akzeptiert. Nun erklärt er seine Version des Vorfalls.

Volksmusikstar Stefan Mross (47) äußert sich zu einem Vorfall mit juristischem Nachspiel im vergangenen Jahr. Nach einer handgreiflichen Auseinandersetzung am 1. Mai 2022 in einem Leipziger Hotel war ein Ermittlungsverfahren gegen den Musiker und Moderator eingeleitet worden.

Wie "Bild" weiter meldet, bestätigte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft: "Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Tatvorwurfs der Körperverletzung in Tateinheit mit versuchter Nötigung geführt. Im Ergebnis dieser Ermittlungen ergab sich ein hinreichender Tatverdacht. Der Strafbefehl wurde am 8. November 2022 durch das Amtsgericht Leipzig erlassen."

Da Mross keinen Einspruch einlegte, kam es nicht zur Gerichtsverhandlung. Stattdessen wurde der Strafbefehl am 29. November 2022 rechtskräftig. Laut der Sprecherin der Staatsanwaltschaft ist Mross damit vorbestraft und erhält einen Eintrag in das Bundeszentralregister. Das nahm er in Kauf. "Ich hatte keine Lust, wegen eines solchen Deppen vor Gericht zu müssen", erklärt Mross dazu im Interview.

Stefan Mross: So war der Vorfall aus seiner Sicht

Wie war es zu dem Strafbefehl gekommen? Am Abend vor einem Auftritt in der Nähe von Leipzig machte Stefan Mross im Hotelrestaurant unfreiwillige Bekanntschaft mit "einem jungen Typen [...] höchstens 25 Jahre alt", erzählt er der Boulevardzeitung. Der sei auf ihn zugegangen und habe ihn als "Schlagerfuzzi" und "Playback-Künstler" beschimpft. Mross habe ihn dennoch ignoriert.

Als der TV-Star sich nach dem Essen auf den Weg zu seinem Hotelzimmer machte, sei ihm der Mann gefolgt und habe ihn weiter "beschimpft" und sich "erneut lustig über mich" gemacht. "Kurz vor meinem Zimmer packte ich ihn am Hemdkragen. Er rief sofort die Polizei. Die Beamten waren innerhalb von fünf Minuten da. Er behauptete, ich hätte ihn geschlagen und er habe einen Druck auf der Brust verspürt", erzählt Mross von der handgreiflichen Auseinandersetzung. Und er betont: "Die Wahrscheinlichkeit, dass ich so etwas mache, ist gleich null. Aber der Typ ging mir gehörig auf die Nerven. Mit mir sind einfach die Pferde durchgegangen. Darauf bin ich nicht stolz."