Der Schauspieler Moritz Bleibtreu. Foto: dpa

Der deutsche Schauspieler Moritz Bleibtreu hält offenbar nicht viel von Leistungsdruck im Bildungswesen. Ginge es nach ihm, würde sein Kind so lang wie möglich „Kind sein“ dürfen.

Berlin - Schauspieler Moritz Bleibtreu setzt bei der Erziehung seines Sohnes vor allem auf seinen Instinkt. „Und der ist: Alles dafür zu tun, dass mein Sohn es so schön wie möglich hat. Dass das Leben nicht immer nur schön ist (...), lernt er trotzdem“, sagte der 47-Jährige in einem Interview des Magazins „Nido“. Zudem versuche er, seinem neun Jahre alten Sohn Grenzen aufzuzeigen. „Verteidigen musst du dich schon. Aber du darfst niemals anfangen.“

Die Zukunft seines Kindes plane er nicht. „Wenn es nach mir ginge, würde ich Kinder sowieso erst mit acht einschulen. Ich gebe mir die größte Mühe, dass mein Kind so lange Kind sein kann, wie es nur geht“, sagte Bleibtreu („Lola rennt“). Am 11. Oktober startet der Thriller „Abgeschnitten“ im Kino, Bleibtreu spielt darin einen Rechtsmediziner.

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