Eine Mitarbeiterin von ZF Friedrichshafen montiert ein Getriebesystem für schwere Nutzfahrzeuge. Der Anteil erwerbstätiger Frauen ist im Südwesten gestiegen. (Symbolbild) Foto: picture alliance / dpa/Felix Kästle

Nie zuvor sind in Baden-Württemberg so viele Menschen einer Arbeit nachgegangen wie im vergangenen Jahr. Bemerkenswert ist der Anteil der erwerbstätigen Frauen im Südwesten.

Stuttgart - In Baden-Württemberg ist der Anteil erwerbstätiger Frauen so hoch wie in keinem anderen westdeutschen Bundesland. Im vergangenen Jahr waren nach Angaben des Statistischen Landesamts vom Montag 2,7 Millionen Frauen im Alter von 20 bis unter 65 Jahren erwerbstätig, also 78 Prozent. Wie ein Sprecher sagte, liegen im bundesweiten Vergleich Brandenburg (80,3 Prozent), Sachsen (79,6 Prozent) und Thüringen (78,9 Prozent) über diesem Wert. Schlusslicht mit Blick auf die Frauenquote ist demnach Bremen mit 71,5 Prozent.

Die Zahl der erwerbstätigen Frauen war im Südwesten noch nie so hoch wie im Jahr 2018. Der Anteil lag 9 Prozentpunkte unter dem der Männer - 2005 betrug der Unterschied 15 Prozentpunkte, hieß es weiter. Nur 2 Prozent der abhängig beschäftigten Frauen arbeiten in einer herausgehobenen Führungsposition, wie das Landesamt mitteilte. Bei den Männern lag die Zahl mit 5 Prozent mehr als doppelt so hoch.

Die Zahl Erwerbstätiger insgesamt erreichte ebenfalls einen Allzeit-Spitzenwert. So waren im Jahr 2018 laut Landesamt 5,9 Millionen Baden-Württemberger erwerbstätig. Die Zahl lag um 814 000 höher als noch 2005. In dem Zeitraum stieg die Zahl erwerbstätiger Frauen um 452 000.

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