Hier gegen den VfB Stuttgart, künftig spielt Alexander Esswein (2. v. li.) für die Roten. Foto: Baumann

Der VfB Stuttgart hat den ersten Neuzugang für die Rückrunde in der Fußball-Bundesliga verpflichtet. Bei nur zwölf erzielten Treffern in der Vorrunde ist es keine Überraschung, dass der Neue ein Offensivspieler ist.

Stuttgart - 14 Punkte hat der VfB Stuttgart in der Hinrunde dieser Saison in der Fußball-Bundesliga lediglich gesammelt. Was kein Wunder ist bei nur zwölf erzielten Toren. „Das Hauptaugenmerk“, sagte am Samstag Markus Weinzierl nach der 1:3-Niederlage gegen den FC Schalke 04, liegt in der Vorbereitung auf die Rückrunde auf der Stärkung des Angriffsspiels. Im Training des VfB-Coaches, aber auch in der Personalplanung. Entsprechend ist der erste Neue für die Rückrunde ein Offensivspieler.

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Von Hertha BSC kommt Alexander Esswein nach Stuttgart. Der 28-Jährige wurde einst beim VfL Wolfsburg zum Profi, spielte in der Bundesliga auch für den 1. FC Nürnberg und den FC Augsburg, bevor er im Sommer 2016 nach Berlin ging. Für die Hertha absolvierte der frühere U-21-Nationalspieler 45 Bundesligaspiele und erzielte dabei vier Treffer. In dieser Saison kam der offensive Mittelfeldspieler für die Berliner allerdings nur in der Regionalligamannschaft zum Einsatz. Der VfB leiht Esswein – er bekommt die Nummer 14 – nun bis Saisonende aus und besitzt darüber hinaus eine Kaufoption.

Der Trainer ist für Esswein ein alter Bekannter

„Ich habe große Lust auf die neue Aufgabe und werde alles dafür tun, um dem VfB weiterzuhelfen“, sagte Esswein, der betont, Stuttgart sei ihm bestens bekannt. Der schnelle Mittelfeldspieler stammt – wie Ex-VfB-Torhüter Timo Hildebrand – aus Worms, zudem kennt er eine Reihe seiner künftigen Mitspielern bereits. Christian Gentner aus Wolfsburg, Daniel Didavi aus Nürnberg, Erik Thommy aus Augsburg, wo er auch mit dem heutigen VfB-Co-Trainer Halil Altintop zusammengespielt hat. Und unter Markus Weinzierl trainierte. „Wir hatten dort eine sehr erfolgreiche Zeit, in der wir gemeinsam in der Europa League gespielt haben. An die gute Zusammenarbeit mit ihm will ich hier beim VfB anknüpfen“, sagte Esswein.

VfB-Sportvorstand Michael Reschke sagt zum ersten Transfer für die Rückrunde: „Mit seiner Schnelligkeit und Wucht wird Alex für uns eine wichtige Alternative auf den Außenpositionen sein. Markus Weinzierl kennt ihn ja bestens aus der gemeinsamen Augsburger Zeit und ist von Alex überzeugt.“

Unser Kommentar zur VfB-Hinrunde:

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