Mit solchen Plakaten, die im Netz kursieren, wird in Hamburg die Kostenexplosion bei der Elbphilharmonie kritisiert. Foto: Twitter/@DerSchulze

Mit viel Licht und Musik ist die Eröffnung der Elbphilharmonie in Hamburg gefeiert worden. Im Netz mischt sich in die Begeisterung aber auch viel Kritik – wegen der horrenden Kosten.

Hamburg - Nach zehnjähriger Bauzeit und massiven Kontroversen um drastische Kostensteigerungen und Fehlplanungen ist die Hamburger Elbphilharmonie am Mittwochabend feierlich eröffnet worden. Bundespräsident Gauck würdigte das neue Konzerthaus vor mehr als 2000 geladenen Gästen gestern Abend als „Juwel der Kulturnation Deutschland“. Der Bau sei auch Zeichen bürgerschaftlichen Engagements. Die Versäumnisse bei der Planung dürften allerdings nicht vergessen werden.

Der Bau war mit 789 Millionen Euro rund zehnmal teurer als ursprünglich veranschlagt. An dem Festakt und dem anschließenden Eröffnungskonzert nahmen auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und weitere hochrangige Bundes- und Landespolitiker teil.

Ungeachtet der kontroversen Baugeschichte verbreitete sich im Netz rund um die Eröffnung vor allem Begeisterung über das neue Hamburger Wahrzeichen. In den allgemeinen Enthusiasmus mischt sich aber auch Kritik. Wir haben einige Reaktionen im Netz gesammelt.

Der Start der Elbphilharmonie ist aber auch die Gelegenheit für den einen oder anderen Seitenhieb auf andere Großprojekte in Deutschland, zum Beispiel den Bau des Berliner Flughafens.

Im Netz kursieren auch Fotos von gekaperten Werbeboxen, in denen die drastische Kostenexplosion beim Bau der Elbphilharmonie ironisch kritisiert wird.

Auch sonst herrscht im Netz keineswegs nur Begeisterung über den Start der Elbphilharmonie.

Und ein bisschen Satire darf am Schluss auch nicht fehlen.

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