Die Erdbeerernte in Baden-Württemberg hat in diesem Jahr schwer unter dem April-Frost gelitten. Foto: dpa

Im Baden-Württemberg hat der späte Frost im April große Spuren bei der Ernte hinterlassen. Der Ertrag der Erdbeerernte ist beispielsweise so niedrig wie seit Jahrzehnten nicht mehr.

Stuttgart - Der starke Frost im April hat die Erdbeersaison vielerorts wie erwartet verdorben. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes wurden im Südwesten in dieser Saison insgesamt 19 200 Tonnen geerntet, das sind noch einmal gut 20 Prozent weniger als im ohnehin schon unterdurchschnittlichen Vorjahr. Pro Hektar wurde ein Ertrag von 7,2 Tonnen erzielt - das niedrigste Ergebnis seit Jahrzehnten, wie die Behörde am Dienstag mitteilte.

Die Anbaubetriebe hatten den Rückgang nach dem Frost im April schon erwartet. Die Spargelernte erreichte den Angaben zufolge mit insgesamt rund 11 000 Tonnen ein ähnliches Niveau wie im Vorjahr. Ein höherer Ertrag je Hektar glich den Rückgang der Anbaufläche aus.

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