In Portugal erhöht sich zum Jahreswechsel der Mindestlohn. Foto: dpa

2015 kam die Mitte-Links-Regierung in Portugal an die Macht. Seitdem ist der Mindestlohn deutlich gestiegen. Zum neuen Jahr gibt es erneut mehr Geld für die Geringverdiener.

Lissabon - Die portugiesische Regierung hat eine Anhebung des Mindestlohns auf 600 Euro pro Monat beschlossen. Sie wird zum 1. Januar wirksam. Mehr als 750.000 Arbeiter seien betroffen, teilte das Kabinett am Donnerstag mit. Bislang war der Mindestlohn mit 580 Euro der niedrigste in Westeuropa. Vor der im Oktober kommenden Jahres anstehenden Parlamentswahl gewährte die Regierung zudem Rentnern zehn Euro mehr pro Monat.

Als die Mitte-Links-Regierung 2015 an die Macht kam, betrug der Mindestlohn 505 Euro. Er wurde jedes Jahr angehoben. In Osteuropa gibt es Länder, deren Mindestlöhne niedriger sind als in Portugal.

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