Feuer in der Asylunterkunft. Foto: 7aktuell/7aktuell

In einer Flüchtlingsunterkunft in Kirchheim (Kreis Esslingen) hat es am Dienstagabend gebrannt. Die Feuerwehr musste zu einem Großeinsatz ausrücken.

Brände in Kirchheim: Am Dienstag musste die Feuerwehr gleich zwei Mal ausrücken. Am Nachmittag brach Feuer aus in einer Asylunterkunft. Am Morgen hatte es bereits in einer Förderanlage im Kirchheimer Kompostwerk gebrannt.

Zum Brand in der Flüchtlingsunterkunft: Gegen 17 Uhr ging die Meldung bei der Rettungsleitstelle in Esslingen ein, wie die Polizei am Dienstagabend mitteilte. Die Feuerwehr, die mit 15 Fahrzeugen und 77 Einsatzkräften ausrücken musste, konnte das Feuer den Angaben zufolge rasch unter Kontrolle bringen. Die Bewohner hatten sich bereits in Sicherheit gebracht. Nach derzeitigem Erkenntnisstand wurden keine Personen verletzt. Der Sachschaden konnte am Dienstagabend noch nicht beziffert werden. Fest steht: Die stark verrauchten Wohnungen sind zunächst einmal nicht mehr bewohnbar. Die Stadt Kirchheim konnte die Bewohner aber an anderer Stelle unterbringen. Das Polizeirevier Kirchheim nahm mit Unterstützung von Spezialisten der Kriminalpolizei die Ermittlungen auf.

Ein weiterer Brand im Kompostwerk

Im Kompostwerk, wo es am Morgen gebrannt hatte, war ersten Ermittlungen zufolge das Feuer im Bereich einer Förderanlage aus bislang ungeklärter Ursache ausgebrochen. Es griff auf die Lüftungsanlage sowie das Häckselgut über, wie die Polizei mitteilte. Die Feuerwehr konnte im Laufe des Morgens den Brand unter Kontrolle bringen und ein Übergreifen der Flammen auf die Halle verhindern. Die Nachlöscharbeiten dauerten noch den Tag über an. Auch hier ermittelt das Polizeirevier Kirchheim.