Beim Ausbau der Erneuerbaren Energien kommt Baden-Württemberg schneller voran als der Bund.

Stuttgart - Beim Ausbau der Erneuerbaren Energien kommt Baden-Württemberg schneller voran als der Bund. Nach Informationen der Stuttgarter Nachrichten wurden 2008 rund 8,9 Prozent des Primärenergieverbrauchs im Südwesten durch Sonne, Wind, Wasserkraft und Biomasse gedeckt. Das geht aus Daten des baden-württembergischen Umweltministeriums hervor. 2007 waren es 8,6 Prozent.

Damit liege man in Baden-Württemberg über dem Bundesdurchschnitt von sieben Prozent, sagte ein Ministeriumssprecher. Zudem wird ein immer größerer Teil des verbrauchten Stroms aus regenerativen Quellen bereitgestellt. Der Anteil der Erneuerbaren Energien am Gesamtstromverbrauch sei zwischen 2007 und 2008 um 7,8 Prozent gewachsen. Auch hier liegt der Zuwachs nach Angaben des Bundesverbands Erneuerbare Energien (BEE) über dem Bundesdurchschnitt. Das gilt ebenso bei der ökologischen Wärmenutzung – etwa durch Pelletheizungen. Dort verzeichnete Baden-Württemberg einen Zuwachs von sechs Prozent. Im Rahmen des Energiekonzepts Baden-Württemberg 2020 will die Landesregierung den Anteil der Bioenergie am Primärenergieverbrauch bis 2020 auf 13 Prozent steigern. Ein Fünftel des Stroms soll dann aus regenerativen Quellen stammen.

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