Die Schätzchen aus vergangenen Tagen ziehen die Blicke auf sich. Foto: avanti

Die Oldie- und Schlepperschau in Erdmannhausen hat die Besucher begeistert. Die Gäste staunten über die Wagen, die von den Ausstellern mitgebracht worden waren.

Erdmannhausen - Besonders die Exoten haben bei der Schlepperschau in Erdmannhausen für staunende Blicke gesorgt. Zum vierten Mal organisierten die Schlepper- und Oldtimerfreunde ihr Fest, bei dem Liebhaber und Fans zum Fachsimpeln kommen. Doch nicht nur für Anhänger mit Benzin im Blut war das Fest eine wahre Attraktion. Auch viele Erdmannhäuser Bürger nutzten am Samstag und Sonntag die Gelegenheit, die kuriosen Oldies und Traktoren zu bewundern.

Es fanden sich unter anderem ein Chevrolet Camaro und ein alter Cadillac unter den Oldies – und gleich mehrere feuerrot lackierte Traktoren von Porsche. Vor allem der Fleckenfest-Charakter der Veranstaltung gefällt den Besuchern und Teilnehmern. Kommen und ausstellen durfte jeder, der einen alten Traktor oder ein altes Auto besitzt. So waren Oldtimerfreunde aus knappen 40 Kilometern Umkreis dem Ruf gefolgt und präsentierten ihre Lieblinge auf dem Gelände des Huober-Logistikzentrums. Da selbst ein so großes Areal irgendwann einmal an seine Grenzen stößt, stellten die Schlepper- und Oldtimerfreunde aus Erdmannhausen gar keine ihrer eigenen Fahrzeuge aus. Dafür hätte der Platz schlichtweg nicht gereicht.

Erfrischen konnten sich die Gäste im aufgestellten Festzelt bei Geschnetzeltem und kalten Getränken. Die Firma Huober Brezel hatte als Kooperationspartner des Schlepperfestes für ein spannendes und reichhaltiges Rahmenprogramm gesorgt. Vor allem Kinder kamen im hinteren Bereich des Geländes voll auf ihre Kosten und konnten Seilspringen, Bogenschießen oder bei einem Kasperletheater zusehen. Zu guter Letzt fanden sich auch Verkaufsstände für Motorsägen, Holzskulpturen und der Marke Bio Gourmet, die in Teilen auch der Familie Huober gehört.

Im Zuge dessen konnten interessierte Gäste auch den Getreideschaugarten besuchen und sich über Biogetreide informieren. „Uns geht es gerade bei Bio Gourmet nicht um die Werbung, sondern vielmehr darum, das Bewusstsein der Bevölkerung für das Thema zu fördern“, erklärt Arlend Huober. Zumal die Firma direkt im Logistikzentrum in Erdmannhausen sitze. „Das Produkt spricht ansonsten für sich“, sagt auch Vater Karl Huober über den Betriebszweig, der von Erdmannhausen aus weit über die Ortsgrenzen hinaus ausstrahlt.

Mit dem Fest waren die Schlepper- und Oldtimerfreunde auch in diesem Jahr sehr zufrieden. „Das Fest läuft super“, sagt Reiner Glock. Vor allem am Sonntag hätten viele die Gelegenheit genutzt, um im Zelt zu Mittag zu essen. „Wenn wir Pech haben, geht uns noch irgendwann das Material aus“, scherzt er. Aber auch in Sachen Organisation könne die Gruppe nicht klagen, so Glock: „Wir sind kein Verein, können aus also nicht auf Vereinssatzungen und Strukturen verlassen. Dennoch haben wir sehr viele Leute hier, die gerne beim Fest aushelfen.“ Die gesamte Arbeit für das Event habe die Gruppe mit Ehrenamtlichen abdecken können. „Das wird am Ende natürlich auch mit einem Helferfest gefeiert.“