Kroatische Soldaten gehen im Rahmen von Aufräumarbeiten nach einem Erdbeben in Zagreb mit Mundschutz und Schaufeln auf einer Straße. Foto: dpa/Sanjin Strukic

Eine Reihe von Nachbeben hat Kroatien erschüttert. In der Hauptstadt Zagreb hat es seit dem Beben der Stärke 5,5 am Sonntagmorgen mindestens 38 schwächere Beben gegeben.

Zagreb - Eine Reihe von Nachbeben hat Kroatien erschüttert. In der Hauptstadt Zagreb habe es seit dem Beben der Stärke 5,5 am Sonntagmorgen mindestens 38 schwächere Beben gegeben, sagten Seismologen am Montag. Das stärkste Nachbeben hatte demnach eine Stärke von 3,7.

Wegen der Nachbeben verließen einige Menschen ihre Häuser und suchten öffentliche Parks auf. Die Behörden hatten zuvor gemahnt, größere Versammlungen an öffentlichen Orten wegen der Coronaviruspandemie zu meiden.

Weitere Maßnahmen gegen Coronavirus angekündigt

Bei dem Erdbeben seien 27 Menschen verletzt worden, 18 von ihnen schwer, sagte Innenminister Davor Bozinovic. Außerdem seien 250 Häuser beschädigt worden, 59 Personen mussten in temporären Unterkünften untergebracht werden.

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Bozinovic kündigte außerdem neue Maßnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus Sars CoV-2 an. Die Kroaten sollen demnach ihre Häuser nur noch verlassen, um Nahrung oder Medizin zu kaufen. Arztbesuche und der Weg zur Arbeit bleiben ebenfalls erlaubt. „Wir kämpfen gleichzeitig gegen zwei Krisen“, sagte der Innenminister. In Kroatien gab es nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität 306 bestätigte Coronavirus-Infektionen.

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