Ein starkes Beben hat die Region zwischen dem Iran und dem Irak erschüttert. (Symbolfoto) Foto: dpa

Ein starkes Erdbeben hat die Grenzregion zwischen dem Irak und dem Iran erschüttert. Die US-Erdbebenwarte hat eine Stärke von 7,2 gemessen. Über 60 Menschen seien ums Leben gekommen.

Washington - Bei einem Erdbeben im iranisch-irakischen Grenzgebiet sind offiziellen Angaben aus dem Iran zufolge mindestens 61 Menschen in den Tod gerissen worden. Mehr als 300 Menschen seien verletzt worden, hieß es am frühen Montagmorgen.

Zunächst hatte das iranische Staatsfernsehen gemeldet, in der iranischen Grenzstadt Ghassre Schirin seien mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen, es gebe bislang 20 Verletzte. In der Stadt sei der Strom ausgefallen, deswegen seien genauere Informationen schwierig.

Roten Kreuz hält sich für Einsätze bereit

Mehrere kurdische Medien berichteten, das Beben sei in zahlreichen kurdischen Städten und Provinzen wie Halabdscha, Erbil und Duhok zu spüren gewesen. Laut der Nachrichtenseite „Kurdistan24.net“ wurden in der Stadt Chanakin 16 Menschen mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht; in der Stadt Kore in der Provinz Erbil hätten Augenzeugen von zwei Todesopfern berichtet. Offiziell bestätigt wurden diese Zahlen zunächst nicht.

Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) twitterte, man beobachte die Situation in der Erdbebenregion und halte sich für Einsätze bereit.

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