Ein Erdbeben hat Teile der Türkei erschüttert. (Symbolbild) Foto: vmedia84 / Adobe Stock

Die Stadt Vathy auf Samos ist von einem drei Meter hohen Tsunami heimgesucht worden, nachdem die Erde nahe der türkischen Westküste gebebt hat. Etliche Gebäude stürzten in Folge des Bebens ein.

Samos/Potsdam - Nach dem Erdbeben nördlich der Insel Samos und der türkischen Westküste ist es in der Kleinstadt Vathy auf Samos zu einem Tsunami gekommen. Griechische Fernsehsender zeigen Bilder von der überfluteten Küstenpromenade, wo das Wasser Autos wegschwemmte.

Das Deutsche Geoforschungszentrum (GFZ) in Potsdam informierte am Freitagmittag über das „schwere Erdbeben mit einem Tsunami“. Nach GFZ-Berechnungen erreichten die Wellen Höhen von mehr als 1,5 Metern; sie könnten an der Küste womöglich bis zu drei Meter hoch auflaufen.

Das Beben mit einer Stärke von mindestens 6,6 ereignete sich am Freitagmittag und lag rund 16 Kilometer nordwestlich der Insel Samos sowie nur wenige Kilometer von der türkischen Westküste entfernt. Die Erschütterungen waren bis nach Athen zu spüren. Auch soll das Beben griechischen Medien zufolge rund 30 Sekunden und damit sehr lang gebebt haben. Bisher gebe es auf Samos Informationen über vier Verletzte, darunter eine schwer verletzte Frau. Medienberichten zufolge sollen an der türkischen Westküste etliche Gebäude eingestürzt sein.

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