Der deutsche Meistertitel im Futsal bleibt in Stuttgart: Der Stuttgarter Futsal Club löst durch einen 2:1-Endspielsieg gegen Hot 05 den TSV Weilimdorf als Titelträger ab.
Was für ein Feuerwerk der Emotionen in der Scharrena: Der Stuttgarter Futsal Club holt in der ersten Saison der neu gegründeten Futsal-Bundesliga die deutsche Meisterschaft durch einen 2:1(0:0)-Endspielsieg gegen Hot 05 Futsal aus dem sächsischen Hohenstein-Ernstthal. Damit löst das Team von Trainer Vojkan Vukmirovic den TSV Weilimdorf als Titelträger ab. „Das ist ein Wahnsinnserfolg für unseren erst 2020 gegründeten Verein. Wir haben nichts vorbereitet, aber das wird eine lange Nacht“, jubelte Präsident Miro Augustinovic.
1500 Zuschauer in der Scharrena
In einem von Taktik geprägten Finale vor 1500 Zuschauern gingen die Stuttgarter sieben Minuten vor Schluss durch Danijel Knezevic mit 1:0 in Führung. Vier Minuten danach erhöhte Srdan Ivankovic auf 2:0. Hot 05 kam praktisch im Gegenzug durch seinen Kapitän Christopher Wittig auf 1:2 heran. Doch der SFC mit seinem überragenden Torwart Miodrag Aksentijevic brachte die Führung über die Zeit.
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Der Rest war überschwänglicher Jubel – und Vorfreude auf das Qualifikationsturnier zur Champions League (Ort und Termin noch offen). „Jetzt wollen wir auch unbedingt in die Königsklasse“, sagte Augustinovic. „Wenn wir dann gegen den FC Barcelona oder Benfica Lissabon spielen würden, wäre das der nächste Traum, den unser junger Verein verwirklichen würde“, ergänzte Marketingchef Wolfram Bunz.
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Entwicklung im Raketentempo
Augustinovic hatte den Verein vor zwei Jahren gegründet. Gleich im ersten Jahr gelang mit dem Gewinn der württembergischen Meisterschaft der Aufstieg in die Regionalliga. Danach folgte die Qualifikation für die neu gegründete Bundesliga und nun in der Premierensaison gleich die deutsche Meisterschaft. Im Halbfinale hatte sich der SFC gegen die HSV-Panthers mit 4:2 und 3:1 durchgesetzt.