Frank Mastiaux beim Interview im Stuttgarter Pressehaus: Der EnBW-Chef fühlt sich in der Corona-Krise von seinem Kurs, die EnBW als Infrastruktur-Dienstleister aufzustellen, bestätigt. Foto: Lichtgut/Julian Rettig

Früher setzte die EnBW vor allem auf das Geschäft mit konventioneller Energieerzeugung, doch Konzernchef Frank Mastiaux schafft mit neuen Geschäftsmodellen weitere Standbeine. Auch weil Breitbandausbau und E-Mobilität boomen, stellt das Karlsruher Unternehmen mehr als 3000 Mitarbeiter ein.

Stuttgart - Frank Mastiaux (56) hat nach dem Atomausstieg die strauchelnde Energie Baden-Württemberg (EnBW) radikal, aber weitgehend geräuschlos vom Energieversorger zu einem Dienstleister für Infrastruktur umgebaut. Der krisenerprobte Manager führt den Karlsruher Konzern bisher sicher durch die Zeit der Pandemie und erscheint gut gelaunt zum Interview. „Wir sind auf Wachstumskurs“, sagt er.

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