Die Enttäuschung über das Unentschieden gegen Slowenien ist Jude Bellingham ins Gesicht geschrieben. Foto: IMAGO/BSR Agency/IMAGO/Pablo Morano

Die beiden finalen Spiele der Gruppe C bleiben torlos. England enttäuscht erneut, ist aber Gruppensieger. Dahinter entscheidet die Fair-Play-Wertung.

EM-Mitfavorit England ist trotz einer erneut enttäuschenden Leistung als Sieger der Gruppe C ins Achtelfinale eingezogen. Der Mannschaft von Trainer Gareth Southgate reichte am Dienstag in Köln ein 0:0 gegen Slowenien, um den ersten Rang vor Dänemark abzusichern. Die Dänen trennten sich in München 0:0 von Serbien und stehen auch im Achtelfinale, wo am Samstag in Dortmund Deutschland der Gegner ist.

Da Dänemark und Slowenien punkt- und torgleich waren, entschied zwischen den beiden Teams die Fair-Play-Wertung. Hier lag Dänemark vorn, weil es im bisherigen Turnierverlauf eine Gelbe Karte weniger kassiert hatte. Slowenien gehört aber zu den vier besten Gruppendritten und steht ebenfalls in der K.o.-Runde. England bekommt es am Sonntag in Gelsenkirchen mit einem Gruppendritten zu tun. Slowenien trifft auf Portugal oder den Sieger der Gruppe E. Das könnten Belgien, die Ukraine, Rumänien oder die Slowakei sein.

Die englische Mannschaft um Bayern-Stürmer Harry Kane lieferte im dritten Turnierspiel den nächsten nicht überzeugenden Auftritt. Das reichte aber, um einem Duell mit Deutschland im Achtelfinale aus dem Weg zu gehen. Das dänische Team des früheren Mainzer Trainers Kasper Hjulmand war in München zumindest die spielerische bessere Mannschaft. Serbien schied dagegen mit nur zwei Punkten aus drei Spielen als Gruppenletzter vorzeitig aus.