Die Angeklagten kommen zu dem Prozessbeginn und verbergen ihre Gesichter hinter Aktenordnern. Ihnen wird zur Last gelegt, die kinderpornographische Plattform „elysium“ berieben zu haben. Foto: dpa

Im Prozess um die Kinderporno-Plattform „Elysium“ müssen sich Männer aus Baden-Württemberg, Hessen und Bayern verantworten. Einer der Angeklagten hat sich bereits geäußert.

Limburg - Mit ersten Aussagen der Angeklagten ist der Prozess um die riesige Kinderporno-Plattform „Elysium“ fortgesetzt worden. Ein 40-Jähriger aus dem Kreis Limburg-Weilburg räumte am Mittwoch vor dem Landgericht Limburg unter anderem ein, die Technik dafür bereitgestellt zu haben. Er habe aber nur mitgemacht, um Daten über die Szene zu sammeln und diese später der Polizei zur Verfügung zu stellen. So habe er bei der Aufklärung helfen wollen. Auch die drei Mitangeklagten wollten sich noch zu den Vorwürfen äußern.

Die Männer aus Hessen, Baden-Württemberg und Bayern müssen sich vor Gericht verantworten, weil sie die Plattform „Elysium“ im Darknet betrieben oder sich daran beteiligt haben sollen. Die Plattform war etwa ein halbes Jahr online und hatte mehr als 111 000 Nutzerkonten weltweit. Im Juni 2017 wurde „Elysium“ von Ermittlern des Bundeskriminalamtes und der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt abgeschaltet.

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